Fragen und Antworten rund um Deutsche Post AG

Hier finden Sie Fragen und Antworten zu den Arbeitsbedingungen und dem Ablauf von Bewerbungsgesprächen bei Deutsche Post AG.

Alle 29 Fragen über Deutsche Post AG lesen

In den Bewertungen für die Jobstelle als Zusteller habe ich erlesen dass:
- die Arbeit nicht zu schaffen ist
- viele Überstunden geleistet werden die nicht abgefeiert werden können
- die Freizeit hinten angestellt wird
- die Bezirke zu groß geplant sind

wird daran etwas geändert? wieso sind die Arbeitsbedingungen so schlecht?

Gefragt am

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4 Antworten

Ungünstige Arbeitszeiten

Beantwortet am - Junior Assistent (Current Employee) - Radefeld

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Die DP AG hat eine Art Kastensystem entwickelt in dem neue Mitarbeiter nur noch als Kostenfaktor gesehen werden. Eine Einarbeitung geschweige den später Weiterbildungen finden nur prophylaktisch statt. Eigentlich wird man schlicht mit seiner Aufgabe alleine gelassen, bis nach ein paar Monaten mal was richtig schiefläuft und Geld kostet. Bei der oftmals physischen aber vor allem psychischen Belastung sind die konzerninternen Vorgaben für eine Entfristung des Arbeitsvertrages, von innerhalb von 2 Jahren nicht mehr als 3 mal bzw. 20 Tagen krank sein, schlicht nicht zu erreichen. Selbst mit einer robusten Gesundheit hält man diese Belastung nur durch wen man eh kein Privatleben hat und es einem eigentlich egal ist, ob eine Vertragsverlängerung kommt oder nicht. Daran wird sich auch nichts änder, da für Frank nur die Aktionäre zählen. Der Mensch ist nur eine austauschbare Ressource. Einen befristeten Job kann dort jeder bekommen, der es schafft seinen Namen richtig zu buchstabieren. Mitunter sogar, wenn nicht mal das drin ist. Aktuell in großer Zahl Flüchtlinge, die kennen Ihre Rechte nicht und sind einfach in dem sehr beliebten Angstschema zu halten.

Es herrscht dort einfach nur Chaos und Ausbeutung in allen Bereichen. Selbst wenn es um Vertragserstellungen geht, muss man sich das nötige Know-how mühsam selbst zusammen suchen. Von Feinheiten in der Zustellung wie z.B. das Thema "Gelbe Briefe" fang ich am besten gar nicht erst an.

Die Kommunikation wird auf sektenartige Selbstbeweihräucherungs-Meetings und oftmals haarsträubend unsinnige oder schlicht nicht durchführbare Arbeitsanweisungen beschränkt. Gefährlich wird es, wenn diese nur mündlich kommen, dann sollte man sich sehr genau überlegen, was da von einem verlangt wird bzw. wenn man die Materie nicht versteht versuchen einen juristisch versierten Berater zu finden. Im Zweifelsfall stur an die schriftlichen Anweisungen halten. Leider sind in diesem Unternehmen Worte, Versprechen und Zusagen nur auf dem Papier etwas wert!

Bei der Abrechnung von Urlaubstagen unbedingt nachrechnen und die Zeiterfassung auf jeden Fall für einen selbst nochmals dokumentieren! Es gibt da so unerklärliche "Zufälle".

Zusammenfassend könnte man sagen die Bezahlung ist ok (nicht gut), wenn es nur kurzfristig gedacht ist, kann man es machen und man spart viel Geld, wen man masochistisch veranlagt ist.

Beantwortet am

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Weil das Management genug Menschen zum Verschleissen bekommt, ist niemand daran interessiert etwas zu ändern. Die geschäftlichen Ergebnisse werden auf den Rücken der Zusteller eingefahren, der Mensch ist eine Statistik.

Beantwortet am - Zustellerin (Former Employee) - Soest

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Es wird aber sowas von rein garnichts daran geändert. Solange der nächste Mitarbeiter vom guten Lohn geködert bereits Schlange steht, können die bereits Eingestellten nach Lust und Laune verheizt werden.

Beantwortet am - Verbundzusteller (Current Employee) - Baden Württemberg

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