Was nimmt man zum Vorstellungsgespräch mit?

Von Indeed Editorial Team

Veröffentlicht am 29. November 2021

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Sie sind zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und möchten sich möglichst gut vorbereiten. Da stellt sich schnell die Frage: Was nimmt man zum Vorstellungsgespräch mit? Denn die richtigen Dinge dabei zu haben, kann ebenso wichtig sein, wie sich über das Unternehmen zu informieren oder den Gesprächsablauf zu üben.
In diesem Artikel zeigen wir auf, welche Dinge Ihnen bei einem Vorstellungsgespräch behilflich sein können.

Was mitnehmen? – So bereiten Sie sich auf Ihr Vorstellungsgespräch vor

Wenn Sie eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten haben, dürfen Sie sich bereits gratulieren. Mit Ihrer schriftlichen Bewerbung haben Sie offensichtlich überzeugt und nun möchte man Sie näher kennenlernen. Natürlich wollen Sie nun einen möglichst guten Eindruck machen. Zu einer guten Vorbereitung gehört dabei auch, dass Sie einige Dinge zum Gespräch mitnehmen.

Damit Sie, wenn es soweit ist, auch an alles denken, kann es sinnvoll sein, frühzeitig zu planen. Am besten machen Sie sich eine Liste mit den Dingen, die Sie zum Vorstellungsgespräch mitnehmen wollen. Dadurch können Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen und wenn es soweit ist, haben Sie all Ihre Dinge beisammen.

Diese acht Dinge sollten Sie zum Vorstellungsgespräch mitnehmen

Was nimmt man eigentlich zum Vorstellungsgespräch mit? Sich darüber frühzeitig Gedanken zu machen, kann Ihnen Ruhe und Selbstsicherheit verleihen.

Diese acht Dinge können bei Ihrem Bewerbungsgespräch von Vorteil sein:

1. Wegbeschreibung, Handy, Portemonnaie, Fahrschein

Die beste Vorbereitung nützt nichts, wenn Sie zu spät zu Ihrem Gespräch kommen. Das wollen Sie sicher vermeiden. Es kann aber sein, dass Sie noch nie in der Gegend waren, in der das Unternehmen residiert, bei dem Sie sich vorstellen. Deshalb sollten Sie sich vorher die Lage auf einer Karte anschauen und am besten eine Wegbeschreibung mitnehmen. Natürlich können Sie auch den Kartendienst auf Ihrem Handy nutzen, aber hier besteht die Gefahr, dass der Akku irgendwann leer ist.

Planen Sie Ihre Zeit ruhig sehr großzügig. Es kann immer zu Verspätungen kommen, zum Beispiel durch hohes Verkehrsaufkommen, Parkplatzsuche oder weil ein Zug ausfällt. Eine gute Möglichkeit ist es, die Route schon einmal im Kopf durchzuspielen. Es spricht auch nichts dagegen, die Personalverantwortlichen nach der besten Anreisemöglichkeit oder nach Parktipps zu fragen. Wenn Sie bereits vor Ort sind oder sich in Ihrer Heimatstadt bewerben, kann es eine gute Idee sein, die Anreise schon an einem Tag vor der Bewerbung zu proben. So stellen Sie fest, wie lange Sie brauchen und wo zum Beispiel Parkmöglichkeiten sind. Übrigens sollten Sie in der Aufregung Ihr Portemonnaie nicht vergessen. Etwas Kleingeld für Fahrschein- oder Parkscheinautomaten kann immer nützlich sein.

2. Stellenanzeige, Einladungsschreiben des Unternehmens

Wie hieß noch einmal Ihr*e Ansprechpartner*in für das Gespräch? Wer nimmt noch an dem Treffen teil? Und in welchem Zimmer findet das Gespräch statt? Dass Sie vor einem Bewerbungsgespräch nervös sind, ist nur menschlich. Dabei kann es aber schnell passieren, dass Ihnen wichtige Informationen entfallen. Deshalb sollten Sie gut vorbereitet sein.

Es ist eine gute Idee, das Einladungsschreiben auszudrucken und mitzunehmen. Darauf sind wahrscheinlich alle wichtigen Informationen enthalten. Auch die Stellenanzeige selbst können Sie mitnehmen. Darauf finden Sie nicht nur die exakte Positionsbezeichnung, sondern wahrscheinlich auch wichtige Punkte wie das Anforderungsprofil. Natürlich können Sie sich alles Wichtige auch auf einem Zettel notieren. Wie auch immer Sie es machen – so sollten Sie peinliche Situationen am Empfang vermeiden können.

3. Kopien der Bewerbungsunterlagen

Es kann eine sehr gute Idee sein, Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen zum Vorstellungsgespräch mitzunehmen. Zwar haben Sie Ihre Unterlagen ja bereits geschickt, aber Sie können nicht wissen, wo diese gelandet sind. Es kann gut möglich sein, dass Ihr*e Gesprächspartner*in die Unterlagen nicht vor sich hat. Diese können ganz einfach vergessen worden sein oder Sie liegen nicht in gedruckter Form vor, da Sie sich digital beworben haben. Im Bewerbungsgespräch kann es jedoch vorkommen, dass Sie auf einzelne Details hinweisen wollen, die Ihnen auswendig gar nicht mehr exakt im Kopf sind.

Auch haben auf Unternehmensseite viele gern etwas Schriftliches vor sich, um sich besser zu orientieren. Meist ist es übrigens eine gute Idee, einige Kopien Ihres Lebenslaufs mitzubringen. Oft sind mehrere Teilnehmer beim Gespräch dabei, die nicht alle auf dem gleichen Wissensstand sind. Diesen können Sie dann einfach Ihren Lebenslauf überreichen. Achten Sie jedoch darauf, die Unterlagen in einer Mappe oder einem Ordner zu transportieren, damit diese nicht zerknittern oder schmutzig werden.

4. Stift und Papier

Ein Bewerbungsgespräch kann sehr aufregend sein. Schnell können Sie in die Situation kommen, dass Sie sich nach dem Gespräch nicht mehr exakt an alle Einzelheiten erinnern. Deshalb kann es eine gute Idee sein, Stift und Papier mitzubringen, um sich Notizen zu machen. Zum Beispiel, wenn es um wichtige Daten oder Zahlen geht.

Sie können sich aber auch Fragen notieren, die Sie später noch stellen wollen, oder Ideen für ein Dankesschreiben. Natürlich sollten Sie es auch nicht übertreiben, denn idealerweise gehört die Aufmerksamkeit Ihrem Gegenüber. Wenn Sie sich an wichtigen Stellen einzelne Notizen machen, ist das jedoch kein schlechtes Zeichen. Im Gegenteil: Sie vermitteln damit das Gefühl, konzentriert und ganz bei der Sache zu sein.

5. Fragen an Ihre Interviewer

In fast jedem Bewerbungsgespräch kommt irgendwann der Moment, wenn es heißt: „Haben Sie noch Fragen?“. Es kann zwar sein, dass vorher bereits all Ihre Fragen geklärt wurden, aber meist wirkt es positiv, wenn Sie noch weitere Fragen haben. Dadurch zeigen Sie, dass Sie sich Gedanken machen und interessiert an der Stelle sind. In der Aufregung kann es aber schnell passieren, dass Ihnen keine Fragen einfallen. Oft kommen die Ideen erst, wenn Sie wieder zu Hause sind. Deshalb kann es von Vorteil sein, wenn Sie sich bereits vor dem Gespräch in aller Ruhe einige Punkte überlegen, die Sie ansprechen möchten. Wenn Sie den Zettel mit Ihren Fragen dabeihaben, können Sie jederzeit darauf zurückgreifen. Sie müssen diesen auch nicht verstecken, sondern können ihn offen auf den Tisch oder Ihre Unterlagen legen.

6. Hygiene-Utensilien

Wenn Sie eine lange Anreise haben, könnten Sie das Bedürfnis haben, sich vor dem Bewerbungsgespräch noch einmal frisch zu machen. Es kann sinnvoll sein, sich ein paar Hygiene-Utensilien zurechtzulegen. Ein Mundspray oder ein paar Pfefferminzbonbons sorgen für angenehm frischen Atem. Eine Packung Papiertaschentücher kann in vielen Situationen behilflich sein. Sie können damit Ihre Schuhe noch einmal auf Hochglanz bringen oder Ihre feuchten Hände abwischen.

Wenn Sie Make-up benutzen, kann es sinnvoll sein, Ihre wichtigsten Utensilien dabeizuhaben. So können Sie auf der Toilette noch einmal kurz den Lippenstift nachziehen oder Ihre Haare in Ordnung bringen. Dabei geht es übrigens nicht nur um ein perfektes Äußeres. Sie werden sich höchstwahrscheinlich besser fühlen, wenn Sie wissen, dass Sie gut aussehen, und das wird sich wiederum auf Ihr Auftreten und Ihr Selbstbewusstsein auswirken.

7. Eine Tasche oder Mappe

Es mag vielleicht naheliegend klingen, aber denken Sie an eine gute Tasche, in der Sie all Ihre Utensilien aufbewahren können. Sie sollte bequem für Sie sein. Gleichzeitig sollte alles ordentlich verstaut sein, sodass zum Beispiel Ihre ausgedruckten Unterlagen keinen Schaden nehmen. Packen Sie die Tasche so, dass Sie wissen, wo sich was befindet, und Sie schnell an alles herankommen. Besonders geeignet sind Aktentaschen, Umhängetaschen aus Leder oder Business-Mappen. Rucksäcke oder gar Jutebeutel könnten dagegen etwas zu leger wirken.

8. Verpflegung

Es kann sinnvoll sein, eine kleine Wasserflasche dabeizuhaben. Wahrscheinlich wird Ihnen etwas zu trinken angeboten, aber es kann sein, dass Sie schon vorher einen trockenen Hals bekommen. Je nachdem wie lange die Anreise ist, können Sie auch einen kleinen Snack mitnehmen. Dabei ist es sinnvoll, nichts zu wählen, das Ihre Kleidung verschmutzen könnte.

Auch stark riechende Nahrungsmittel sind eher nicht angebracht. Verzichten Sie also am besten auf Knoblauch. Wenn Sie unterwegs etwas gegessen haben, kann es sinnvoll sein, vor dem Gespräch noch einmal die Toilette aufzusuchen oder mit einem Handspiegel zu kontrollieren, dass keine Reste zwischen den Zähnen hängen.

Bewerbungsgespräch – eine gute Vorbereitung kann die halbe Miete sein

Mit einem gelungenen Bewerbungsgespräch können Sie die Weichen für Ihre berufliche Zukunft stellen. Dabei können einige Utensilien, an die man vielleicht zuerst gar nicht denkt, sehr hilfreich sein. Es lohnt sich also, sich Zeit zu nehmen und zu überlegen, welche Dinge Sie zu einem Vorstellungsgespräch mitnehmen.

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