In den USA wird aktuell viel über das Thema der Großen Resignation („the great resignation“) berichtet. Hierbei handelt es sich um ein Phänomen, das durch COVID verstärkt wurde: Arbeitnehmer*innen überdenken ihre Einstellung zu ihrem aktuellen Job und ihre Prioritäten, wodurch es zu einer wesentlich höheren Anzahl an Kündigungen kommt. Parallel dazu spricht Indeed von der Großen Erkenntnis („the great realization“). Als direktes Resultat aus diesem Phänomen sehen wir hier eine Chance für Arbeitgeber, ihre Herangehensweise an das Thema Recruiting zu überdenken, um so dem beschriebenen Trend entgegenzuwirken. Dabei geht es vor allem um Effizienz: Bei hoher Fluktuation und mehr offenen Stellen als passenden Kandidat*innen ist es entscheidend, die vorhandenen Mittel bestmöglich einzusetzen. 

Aufgrund dieser Hürden nutzen viele Organisationen HR-Automatisierung und versuchen, fehlende Ressourcen mithilfe von erhöhter Effizienz bei sich wiederholenden, allerdings sehr wichtigen Aufgaben auszugleichen, während sie die Kosten und die Zeit für das Recruiting verringern. Hier erfahren Sie, wie die HR-Automatisierung Recruitingteams dabei helfen kann, ihre für das Recruiting aufgewendete Zeit zu reduzieren, um eine bessere Candidate Experience zu schaffen und bessere Ergebnisse zu erzielen. 

Schaffen Sie mit Automatisierung ein besseres Arbeitsumfeld für Personaler*innen

Seit Mitte der 2000er-Jahre erfreuen sich Automatisierungstechnologien für das Marketing zunehmender Beliebtheit. Zu diesen Automatisierungstechnologien zählen z. B. digitale Plattformen und Software-Tools, die Unternehmen helfen, ihre Marketingmaßnahmen zu verbessern, Ergebnisse zu bewerten und effizienter zu werden. Mittlerweile finden sich optimierte Anzeigen und Kampagnen auf sämtlichen Plattformen, die mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) personalisierte Inhalte zusammenstellen, die zu den individuellen Verhaltensweisen, Lebensgeschichten und Zielen der Nutzer*innen passen. Laut einer Umfrage von Salesforce aus dem Jahr 2020 verwenden 84 % der weltweiten Marketingexpert*innen bereits KI – eine beeindruckende Steigerung um 186 % von 29 % im Jahr 2018. 

Die Kombination von KI und Automatisierung bietet Unternehmen nicht nur die Vorteile des maschinellen Lernens, sondern auch Effizienz, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit. Bei sich wiederholenden Marketingaufgaben wie dem Verfassen von Nachrichten und häufigen Antworten kann Automatisierung Zeit sparen, doch HR-Teams nutzen diese Technologie manchmal nur zögerlich. Auf eine Berufsgruppe, deren tägliche Arbeit auf authentischer zwischenmenschlicher Interaktion aufbaut, kann die Automatisierung wie das genaue Gegenteil dieser persönlichen Note wirken. Tatsächlich helfen Targeting und Automatisierung jedoch, das Nutzererlebnis zu personalisieren. Indem automatisierte Marketingmaßnahmen wie die Anzeigenschaltung strategisch auf die am besten geeignete Zielgruppe und den passendsten Standort ausgerichtet werden, werden Inhalte den passenden Kandidat*innen angezeigt – und schon erkennen Talentmanager*innen, Personaler*innen und andere HR-Expert*innen das Potenzial dieser Technologie. 

Für viele Unternehmen, die KI für das Recruiting nutzen möchten, ist die Automatisierung von Stellenanzeigen ein guter erster (oder zweiter) Schritt. Das Abschaffen zeitaufwendiger Aufgaben wie die manuelle Anzeigenschaltung und die Verwaltung mehrerer Anzeigen auf verschiedenen Websites und Plattformen hilft, die Zeit- und Kosteneffizienz von Kampagnen zu verbessern. Genauso können eine automatisierte Anzeigenschaltung und Anzeigenoptimierung unmittelbaren Einfluss auf den Gewinn haben, denn diese Technologien ermitteln die effektivsten Kanäle und beschleunigen gleichzeitig die Kommunikation mit Kandidat*innen und Stellenbesetzungen. 

Strategie und Optimierung – mit den automatisierten Recruitinglösungen von Indeed

Anzeigenautomatisierung kann wichtige Abläufe vom ersten Tag an optimieren und Recruitingteams dabei helfen, ihren Fokus strategisch auszurichten. Mithilfe von automatisierten Tools wie den intelligenten Anzeigenlösungen von Indeed können Arbeitgeber zielorientierte Kampagnen erstellen und gleich zu Beginn ihre wichtigsten Recruitingziele priorisieren, z. B. die Anzahl an Bewerbungen zu maximieren oder die Cost-per-Apply zu minimieren. 

Die Optimierungstechnologie von Indeed beginnt direkt nach dem Erstellen der Anzeige damit, die offene Position auf Indeed und Glassdoor den passenden Jobsuchenden anzuzeigen. So werden bereits mehr als 5 Millionen Menschen pro Monat in Deutschland erreicht.¹ Wahlweise kann das Targeting auch auf das Trusted Media Network von Indeed ausgeweitet werden. Dabei handelt es sich um ein geprüftes Netzwerk von über 100 spezialisierten Jobseiten und Medienverlegern. So sehen Nutzer*innen Ihre Kampagnen mit höherer Wahrscheinlichkeit und befassen sich mit ihnen, um sich letztendlich auf Ihre Stellenanzeigen zu bewerben, da Stellenanzeigen auf Indeed basierend auf dem Verhalten und den Indeed-Profilinformationen von Kandidat*innen optimiert werden. 

Arbeitgeber mit einem Bewerbermanagementsystem (Applicant Tracking System, ATS) können die Anzeigenlösungen von Indeed integrieren, um noch mehr Talente anzusprechen und zu binden. So kann die Anzeigentechnologie von Indeed Personaler*innen helfen, Kampagnen zu schalten und nachzuverfolgen sowie den großen Talentpool von Indeed und Glassdoor zu erreichen, ohne ihr ATS zu verlassen. 

Eine weitere Möglichkeit, das Recruiting zu optimieren, ist die Indeed Recruiting Platform, die ebenfalls mit der Anzeigenschaltung auf Indeed kombiniert werden kann. Nutzer*innen mit einem Abonnement der Indeed Recruiting Platform können einen nahtlosen Bewerbungsprozess anbieten – von dem Moment, an dem Jobsuchende Ihre Stellenanzeige lesen, bis zu dem Punkt, an dem geeignete Kandidat*innen direkt ein Vorstellungsgespräch mit Ihrem Team vereinbaren. Um schnell Vorstellungsgespräche mit geeigneten Kandidat*innen führen zu können, ist die richtige Kombination aus optimierten Stellenbeschreibungen und passender Zielgruppe erforderlich. Scott Bonneau, VP of Global Talent Attraction, HR Analytics und HR Technology bei Indeed, empfiehlt, wenig aussagekräftige, messbare Qualifikationen wie die Berufserfahrung und den Hochschulabschluss automatisiert zu prüfen, um sich auf die Qualität der Kandidat*innen konzentrieren zu können. Sein Rat: „Definieren Sie besondere Fähigkeiten, Eigenschaften und Errungenschaften, die Sie bei Ihren Kandidat*innen sehen möchten, und nennen Sie diese in Ihren Anforderungen“. 

Mehr qualitative Kriterien bieten nicht nur essenzielle Transparenz für den Bewerbungsprozess – Online-Vorstellungsgespräche beschleunigen auch den gesamten Recruitingprozess. Mithilfe der Indeed Recruiting Platform können Recruitingteams ihre Produktivität erhöhen, indem sie Schritte einsparen und die Anzahl geplanter Vorstellungsgespräche steigern. Kandidat*innen bei Online-Vorstellungsgesprächen wissen die flexible Planung und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sehr zu schätzen. 

Mithilfe dieser automatisierten Lösungen können Ihre Teams die Zeit reduzieren, die für manuelle Recruitingaufgaben wie Lebenslaufsuchen, Screenings und Assessments vor Vorstellungsgesprächen sowie die Planung und Nachbereitung von Vorstellungsgesprächen aufgewendet wird. Dies gibt Ihren HR- und Recruitingexpert*innen die Zeit, auf strategische Weise mehr zwischenmenschliche Noten einzubauen. Dazu gehört unter anderem, potenzielle Beziehungen zu pflegen, auf die Unternehmenskultur aufmerksam zu machen und die Candidate Experience zu verbessern. All diese zusätzlichen Möglichkeiten bieten sich, wenn Sie mit der Automatisierung von Stellenanzeigen beginnen. 

Hier erfahren Sie mehr zu den Automatisierungslösungen von Indeed und darüber, wie Sie zu jeder Zeit geeignete Talente für die passenden Stellen ansprechen können.


Article Sources

¹ gemäß Comscore, bezogen auf Unique Visitors, Mai 2021