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Richtlinien für hochwertige Stellenanzeigen
Hochwertige Stellenanzeigen können Ihnen helfen, schneller mit qualifizierten Kandidaten in Kontakt zu kommen. Die Arbeitgeber-Richtlinien von Indeed sollen sicherstellen, dass Anzeigen klar formuliert und für Arbeitssuchende leicht auffindbar sind. Wenn Sie diese Richtlinien befolgen, können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Anzeigen verbessern und das Risiko verringern, dass Ihre Anzeige herabgestuft, versteckt oder entfernt wird.
Titel und Beschreibungen von geringer Qualität
Der Titel und die Beschreibung sind oft das Erste, was ein Kandidat an Ihrer Anzeige wahrnimmt. Wenn sie klar und korrekt sind, können Kandidaten schnell erkennen, ob die Stelle zu ihnen passt. Wenn sie vage, überladen oder zu werblich sind, kann das die Glaubwürdigkeit Ihrer Anzeige schmälern.
Um Ihre Anzeigen wirkungsvoller zu machen, achten Sie bei Titeln und Beschreibungen darauf, dass sie:
- einfache, gut suchbare Titel verwenden, die den Begriffen entsprechen, die Kandidaten bei Indeed eingeben,
- das Wesentliche in den Mittelpunkt stellen: Aufgaben, Bezahlung, Vorteile und Anforderungen,
- Informationen in kurze, gut lesbare Abschnitte gliedern,
- auf GROSSBUCHSTABEN, übermäßige Interpunktion und Symbole oder rein werbliche Sprache verzichten.
Titel wie „Tolle Chance! Verdienen Sie €€€ – Jetzt bewerben!“ können wie Spam wirken und zu geringerer Sichtbarkeit auf Indeed führen. Die Richtlinien von Indeed zu Titeln und Beschreibungen von geringer Qualität sollen dafür sorgen, dass Ihre Anzeigen professionell und für Arbeitssuchende ansprechend bleiben.
Allgemeine Rekrutierungsanzeigen
Die Richtlinie zu allgemeinen Rekrutierungsanzeigen soll eine faire Erfahrung für Arbeitgeber und Arbeitssuchende sicherstellen, indem jede Bewerbung einem klar definierten einzelnen Job zugeordnet wird.
Jede Stellenanzeige auf Indeed sollte eine konkrete offene Position beschreiben. Wenn in einer einzelnen Anzeige mehrere unterschiedliche Positionen zusammengefasst werden, kann das Kandidaten verwirren und zu unpassenden Bewerbungen führen.
Es ist zwar möglich, mehrere Positionen in einer Anzeige zu nennen, dies kann jedoch eine gesponserte Schaltung erforderlich machen. In vielen Fällen ist es sinnvoller, für jede Position eine eigene Anzeige zu erstellen, damit Ihre Angebote klar und relevant bleiben.
Unbezahlte oder irreführende Stellen
Transparenz bei der Vergütung und klare Stellenangaben können Ihnen helfen, qualifizierte Kandidaten anzuziehen und Vertrauen im gesamten Bewerbungsprozess aufzubauen. Wenn Arbeitssuchende genau verstehen, wie eine Stelle vergütet wird, sind sie eher bereit, sich zu bewerben und im Prozess zu bleiben.
Alle Jobs auf Indeed müssen vergütet werden. Anzeigen für unbezahlte Arbeit, irreführende reine Provisionsmodelle oder vage definierte „Marketing“-Stellen sind in der Regel nicht zulässig. Stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeige erklärt, wie die Vergütung funktioniert, und die Position korrekt widerspiegelt.
Für Stellen im Bereich Direktvertrieb und Marketing verlangt Indeed von Arbeitgebern, bestimmte Anforderungen einzuhalten, um Klarheit zu gewährleisten, unter anderem:
- Der Unternehmensname und der Stellentitel müssen die tatsächliche Tätigkeit und das Unternehmen korrekt widerspiegeln.
- Details zur Vergütungsstruktur müssen offengelegt werden (z. B. Grundgehalt, Grundgehalt mit Provision, nur Provision).
- Es muss angegeben werden, wo die Tätigkeit ausgeübt wird und welches Produkt bzw. welcher Service beworben oder verkauft wird.
Weitere Details zur Einhaltung finden Sie im Richtlinienzentrum von Indeed zu irreführenden Stellen im Direktvertrieb und Marketing.
Tipps und Beispiele
Die folgenden Beispiele können Ihnen helfen, diese Richtlinien in Ihren Anzeigen umzusetzen:
Verwenden Sie aussagekräftige Titel.
Besser: Filialleiter (m/w/d) Einzelhandel
Vermeiden: JETZT BEWERBEN!!! Filialleiter (m/w/d)
So gehen Sie mit allgemeinen Rekrutierungsanzeigen um.
Besser: Eine Anzeige für „Mitarbeiter Kundenservice (m/w/d)“ und eine separate Anzeige für „Verkäufer (m/w/d)“ schalten.
Vermeiden: Mehrere Jobs in einer Anzeige bündeln, etwa „Wir stellen ein: Verkauf, Kundenservice und Verwaltung“.
Seien Sie transparent bei der Vergütung.
Besser: X €/Stunde plus monatliche Provision
Vermeiden: Unbegrenztes Verdienstpotenzial
Richtlinien für diskriminierungsfreie Stellenanzeigen
Diskriminierungsfreie Anzeigen können Ihnen helfen, mehr qualifizierte Kandidaten anzusprechen und tragen zu einem positiven Ruf als fairer Arbeitgeber bei.
Wenn Ihre Anzeigen die Anti-Diskriminierungsstandards von Indeed einhalten, schaffen Sie eine positivere Erfahrung für Arbeitssuchende und reduzieren gleichzeitig potenzielle Compliance-Risiken für Ihr Unternehmen.
Diskriminierung aufgrund des Geschlechts
Anzeigen, die eine Präferenz für ein bestimmtes Geschlecht ausdrücken, können gegen die Richtlinie von Indeed zu Diskriminierung und Hassdelikten verstoßen. Verwenden Sie in Ihren Anzeigen nach Möglichkeit geschlechtsneutrale Formulierungen und konzentrieren Sie sich auf Fähigkeiten, Erfahrung und den Mehrwert der Rolle.
So können Sie Titel und Beschreibungen inklusiver gestalten:
- Verwenden Sie neutrale oder doppelte Berufsbezeichnungen (z. B. „Servicekraft (m/w/d)“ statt ausschließlich „Kellnerin“).
- Vermeiden Sie Titel mit „-mann“ oder „-frau“, wenn es neutrale Alternativen gibt (z. B. „Feuerwehrkraft“ statt „Feuerwehrmann“).
- Betonen Sie Ihr Engagement für Vielfalt und unterschiedliche Hintergründe in Ihrem Team.
Rassistische Diskriminierung
Stellenanzeigen, die Präferenzen oder Ausschlüsse aufgrund von Rasse oder ethnischer Herkunft enthalten, verstoßen gegen die Richtlinie von Indeed zu rassistischer Diskriminierung.
Altersdiskriminierung
Formulierungen wie „jüngere Bewerber“ oder „frisch examinierte Absolventen“ können als Altersdiskriminierung gewertet werden und sind gemäß der Altersdiskriminierungsrichtlinie von Indeed nicht zulässig. So wird sichergestellt, dass alle qualifizierten Personen eine faire Chance haben, sich zu bewerben.
- Stellen mit gesetzlich vorgeschriebenen Altersgrenzen (z. B. „mindestens 18 Jahre“) sind zulässig.
- Vermeiden Sie Sprache, die eine obere Altersgrenze oder eine altersbezogene Präferenz impliziert.
Herkunft und Sprachvorgaben
Die Richtlinie von Indeed zu irreführenden Inhalten und Aktivitäten untersagt Formulierungen, die Bewerber aufgrund nationaler Herkunft, Ethnie oder Akzent gezielt ansprechen oder ausschließen. Betonen Sie stattdessen Sprachkenntnisse und -niveau, nicht Herkunft oder Muttersprache.
Beispiele für Ihre Stellenbeschreibung:
- „Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse“ statt „Deutsch als Muttersprache zwingend erforderlich“.
- „Gute Französischkenntnisse“ statt „Französisch muss Ihre erste Sprache sein“.
Berufsbedingte Anforderungen (Bona Fide Occupational Qualifications)
Für bestimmte Positionen können aus rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen bestimmte Merkmale erforderlich sein. Solche legitimen, berufsbedingten Anforderungen dürfen in der Anzeige aufgeführt werden, sofern sie rechtlich zulässig und sachlich begründet sind.
Missbrauch, Hassrede und Belästigung
Indeed untersagt missbräuchliche, hetzerische oder belästigende Inhalte in Stellenanzeigen und in der Kommunikation mit Bewerbern. Anzeigen, die beleidigende oder diskriminierende Sprache enthalten, können entfernt werden.
Tipps und Beispiele
Vermeiden Sie geschlechtsspezifische Berufsbezeichnungen oder Beschreibungen.
Besser: Immobilienverwalter (m/w/d) oder Vorsitzende(r) des Vorstands
Vermeiden: Vermieterin (wenn nur Frauen angesprochen werden sollen) oder Vorsitzender (wenn andere Geschlechter implizit ausgeschlossen werden)
Halten Sie Chancen für qualifizierte Kandidaten aller Altersgruppen offen.
Besser: „Ideal für Bewerber mit Erfahrung im Kundenservice“
Vermeiden: „Perfekt für junge Absolventen oder junge Berufseinsteiger“
Betonen Sie Sprachkenntnisse statt Herkunft.
Besser: „Bilinguale Empfangskraft (Deutsch/Englisch)“
Vermeiden: „Nur Muttersprachler Englisch“
Nennen Sie spezielle Anforderungen nur, wenn sie gesetzlich oder sachlich gerechtfertigt sind.
Besser: „Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen“
Vermeiden: „Wir suchen junges, dynamisches Personal“
Richtlinien zur Maximierung der Sichtbarkeit
Klare, genaue Stellenbeschreibungen helfen qualifizierten Kandidaten, Ihre Anzeige zu finden. Wenn Anzeigen dupliziert, mit Keywords überladen oder dem falschen Ort zugeordnet werden, können sie seltener in den Suchergebnissen erscheinen.
Doppelte Anzeigen und erneute Veröffentlichung
Wenn Sie dieselbe Stelle mehrfach posten, fällt es Bewerbern schwer zu erkennen, welche Anzeige aktuell ist. Gleichzeitig kann dies zu geringerer Sichtbarkeit auf Indeed führen. In der Regel sollte jede Position durch eine einzige aktive Anzeige vertreten sein. Wenn Sie eine ältere Anzeige aktualisieren möchten, bearbeiten Sie diese, anstatt eine neue identische Anzeige zu erstellen.
Die Richtlinie von Indeed zu duplizierten und erneut veröffentlichten Inhalten erklärt, dass häufiges Reposten oder Duplizieren zu einem niedrigeren Ranking in den Suchergebnissen führen kann oder Sponsoring erfordert, um die Sichtbarkeit zu erhalten.
Keyword-Stuffing
Natürlich eingesetzte, relevante Keywords helfen Kandidaten, Ihre Anzeige zu finden. Zu viele oder unnatürlich wiederholte Keywords können allerdings wie Spam wirken und die Sichtbarkeit reduzieren.
Beschreiben Sie die Rolle und ihre Anforderungen lieber in klarer, natürlicher Sprache, anstatt Begriffe nur zu wiederholen, um in mehr Suchanfragen aufzutauchen. Anzeigen, die mit sich ständig wiederholenden Formulierungen gefüllt sind, können als Keyword-Stuffing eingestuft werden und seltener in den Ergebnissen erscheinen.
So machen Sie Ihre Stellenanzeige leichter auffindbar:
- Verwenden Sie klare Stellentitel, die den Suchbegriffen der Kandidaten entsprechen.
- Nennen Sie nur relevante Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten.
- Formulieren Sie vollständige Sätze oder Stichpunkte statt langer Keyword-Listen.
„Location Blasting“ (mehrfacherorts posten)
Arbeitssuchende erwarten korrekte Informationen dazu, wo sie arbeiten werden. Unter „Location Blasting“ versteht man das Posten derselben Stelle in mehreren Städten, in denen der Job tatsächlich nicht angesiedelt ist. Dies kann Kandidaten verwirren und das Vertrauen in Ihre Anzeigen mindern.
Die Richtlinie von Indeed zur korrekten Verwendung von Standorten weist darauf hin, dass diese Praxis Sponsoring erfordern oder dazu führen kann, dass eine Anzeige aus den organischen Suchergebnissen entfernt wird.
Um Probleme zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass:
- jede Stellenanzeige den tatsächlichen Arbeitsort (Stadt und Bundesland/Bundeslandäquivalent) korrekt angibt,
- remote Stellen als „Remote“ oder „Homeoffice“ gekennzeichnet werden, statt sie mehrfach unter verschiedenen Orten zu posten,
- mehrere Standorte nur dann angegeben werden, wenn dort tatsächlich Stellen offen sind.
Tipps und Beispiele
Vermeiden Sie doppelte oder veraltete Anzeigen.
Besser: Ihre bestehende Anzeige „Teamassistenz (m/w/d)“ mit neuen Details aktualisieren.
Vermeiden: Dieselbe Stelle „Teamassistenz (m/w/d)“ mehrmals in derselben Woche neu veröffentlichen.
Posten Sie Stellen nur an realen Einsatzorten.
Besser: Sicherstellen, dass der in der Anzeige genannte Standort dem tatsächlichen Arbeitsort entspricht.
Vermeiden: Einen Ort im Titel nennen und in der Beschreibung einen anderen erwähnen.
Nutzen Sie realistische Suchbegriffe statt Keyword-Ketten.
Besser: „Wir suchen eine Pflegefachkraft (m/w/d) zur Verstärkung unseres Pflegeteams.“
Vermeiden: „Pflege Pflegefachkraft Krankenpflege Klinik Pflege Job Krankenhaus Pflege Stellenangebot.“
Achten Sie in jeder Anzeige auf korrekte Ortsangaben.
Besser: „Wir stellen für unsere Standorte in Berlin und Hamburg ein.“
Vermeiden: „Wir stellen im ganzen Bundesland ein.“
Richtlinien zur Bewerbung und Candidate Experience
Ein reibungsloser, regelkonformer Bewerbungsprozess hilft Kandidaten, engagiert zu bleiben, und kann Ihnen dabei helfen, schneller einzustellen. Klare Kommunikation, genehmigte Bewerbungswege und ein respektvoller Umgang mit Medien schützen die Privatsphäre der Arbeitssuchenden, schaffen Vertrauen und verringern das Risiko, dass Anzeigen entfernt oder herabgestuft werden.
Angemessene Nutzung von E-Mail
Nutzen Sie die Nachrichten- und E-Mail-Funktionen von Indeed ausschließlich, um über den konkreten Job zu kommunizieren, für den sich ein Kandidat beworben hat. Halten Sie Nachrichten relevant, zeitnah und professionell und verwenden Sie sie nicht, um andere, nicht verwandte Stellen zu bewerben, Massenwerbung zu versenden oder Kandidaten aufzufordern, sich zusätzlich über andere Kanäle zu bewerben.
Anforderungen, sich außerhalb genehmigter Wege zu bewerben
Bewerbungsprozesse müssen über eine genehmigte Methode laufen, z. B. ein geprüftes Bewerbermanagementsystem (ATS). Fordern Sie Kandidaten nicht auf, nach der Bewerbung über Indeed eine zweite Bewerbung einzureichen. Vermeiden Sie auch Weiterleitungen, die den logischen Ablauf des Bewerbungsprozesses unterbrechen.
Andere Bewerbungswege können einer Prüfung unterliegen. Stellen, die die Richtlinie von Indeed zu Bewerbungen außerhalb der genehmigten Methoden nicht einhalten, können entfernt werden.
Fotos und Videos respektvoll einsetzen
Der Erfolg von Indeed basiert auf dem Vertrauen, das die Plattform bei Arbeitgebern und Arbeitssuchenden genießt. Sorgfältig eingesetzte Fotos und Videos können Ihre Arbeitgebermarke stärken und das Vertrauen von Kandidaten erhöhen, indem sie Ihr Arbeitsumfeld greifbarer machen. Medieninhalte sollten wahrheitsgemäß, relevant für Ihr Unternehmen und nicht wie reine Werbung gestaltet sein.
Fotos können die Darstellung Ihres Unternehmens in Stellenanzeigen oder auf Ihrer Unternehmensseite verbessern, indem sie einen Einblick in den Arbeitsalltag geben.
Damit Bilder den Standards von Indeed entsprechen, beachten Sie bitte:
- Verwenden Sie Bilder, die zu Ihrem Unternehmen und zur ausgeschriebenen Stelle passen.
- Stellen Sie sicher, dass Sie die Rechte an allen Bildern besitzen oder klar geregelte Nutzungsrechte haben.
- Vermeiden Sie generische Stockfotos, sofern sie nicht individuell an Ihr Unternehmen angepasst wurden.
- Vermeiden Sie Fotos von Minderjährigen, es sei denn, die Stelle beinhaltet ausdrücklich die Arbeit mit Kindern.
- Schließen Sie gefährliche, sexualisierte, gewaltverherrlichende oder hasserfüllte Darstellungen aus.
- Fügen Sie in Fotos keine externen Links, QR-Codes oder offensichtliche Werbeelemente ein.
- Teilen Sie niemals sensible oder personenbezogene Informationen (z. B. vollständige Adressen oder Ausweisnummern).
- Sorgen Sie für eine professionelle Bildqualität (keine unscharfen, verpixelten oder verzerrten Fotos).
Durchdachte, authentische Fotos können Arbeitssuchenden ein realistisches Bild Ihres Unternehmens vermitteln, müssen aber den Foto-Standards von Indeed entsprechen. Die Bilder sollten professionell sein, zu Ihrem Unternehmen passen und frei von beleidigendem, explizitem oder irreführendem Inhalt sein.
Sie sollten keine Hasssymbole, explizite Darstellungen, vertrauliche Informationen oder Inhalte enthalten, die Kandidaten in Gefahr bringen könnten. Streben Sie klare, hochwertige Fotos an, die Ihre Arbeitsumgebung, Ihre Mitarbeitenden und Ihre Tätigkeit realitätsnah zeigen, ohne Situationen zu inszenieren, die den Job oder das Unternehmen falsch darstellen.
Videofragen können eine sinnvolle Ergänzung Ihres Auswahlprozesses sein und Ihnen helfen, Kommunikationsfähigkeiten oder Arbeitsstil eines Kandidaten besser einzuschätzen. Einseitige Videoantworten (One-Way-Videos) erlauben es Kandidaten, Antworten zu einem für sie passenden Zeitpunkt aufzuzeichnen und geben Ihnen ein einheitlicheres Bild über alle Bewerbungen hinweg.
Diese Videos dürfen ausschließlich für die Bewertung der Bewerbung genutzt und niemals für Marketing oder öffentliche Inhalte wiederverwendet werden.
Beispiele für mögliche Video-Prompts:
- „Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine Herausforderung am Arbeitsplatz gemeistert haben.“
- „Was bringen Sie Einzigartiges in unsere Teamkultur ein?“
- „Zeigen Sie uns kurz, wie Sie einen Kunden begrüßen würden.“
Weitere Informationen zum Thema Datenschutz und Compliance finden Sie in der Richtlinie von Indeed zur Sicherung der Nutzersicherheit.
Tipps und Beispiele
Bieten Sie einen klaren Bewerbungsweg direkt über Indeed an und nutzen Sie, wenn verfügbar, Indeed Apply.
Besser: „Bewerben Sie sich direkt über Indeed über den Button ‚Jetzt bewerben‘.“
Vermeiden: „Senden Sie Ihren Lebenslauf per E-Mail an jobs@unternehmen.de, um sich zu bewerben.“
Halten Sie den Bewerbungsprozess einfach.
Besser: „Nachdem Sie sich über Indeed beworben haben, kontaktieren wir Sie direkt, wenn Sie für ein Gespräch ausgewählt werden.“
Vermeiden: „Nachdem Sie sich hier beworben haben, besuchen Sie bitte zusätzlich unsere Website und füllen Sie dort ein weiteres Formular aus.“
Erklären Sie, wie Video-Elemente genutzt werden (Live-Interview oder aufgezeichnete Antworten).
Besser: „Sie zeichnen im Rahmen der Vorauswahl kurze, einseitige Videoantworten auf drei Interviewfragen auf.“ oder „Sie nehmen an einem Live-Video-Interview mit der einstellenden Führungskraft teil.“
Vermeiden: „Schicken Sie uns ein kurzes Video, in dem Sie sich vorstellen.“
Nutzen Sie Fotos und Videos, um Ihre Unternehmenskultur oder Rollenerwartungen zu veranschaulichen.
Besser: Ein kurzer Clip, der Ihr Team bei der Zusammenarbeit an einem Projekt zeigt.
Vermeiden: Ein reiner Werbespot oder eine Produktpräsentation ohne Bezug zum Job.
Richtlinien zur Vermeidung eingeschränkter Jobarten
Wenn Sie nur zulässige Jobarten posten, bleiben Ihre Anzeigen konform und unterstützen eine sichere, verlässliche Erfahrung für Arbeitssuchende. Das trägt auch dazu bei, Ihr Konto zu schützen und Ihre Sichtbarkeit auf Indeed aufrechtzuerhalten. Bestimmte Jobarten sind auf Indeed nicht erlaubt, weil sie finanzielle Risiken bergen, zu wenig Transparenz bieten oder nicht den Qualitätsstandards für Stellenanzeigen entsprechen.
Jede von Ihnen veröffentlichte Stelle muss eine legitime, klar definierte berufliche Gelegenheit mit fairer Vergütung und Erwartungen darstellen, die zu einem professionellen Arbeitsumfeld passen.
Jobs in der Erwachsenenunterhaltungsbranche
Es sind nur niedrig-riskante Rollen erlaubt. Weitere Informationen finden Sie in der Indeed-Richtlinie zu nicht zulässigen Jobarten und Kosten für Bewerbende.
Testkäufe / Mystery Shopper
Solche Rollen sind auf Indeed nicht erlaubt, da sie häufig Risiken für Arbeitssuchende mit sich bringen.
Multi-Level-Marketing-Unternehmen (MLM)
Rollen, die mit Multi-Level-Marketing-Unternehmen verbunden sind, sind aufgrund des hohen finanziellen Risikos auf Indeed nicht zulässig.
Unbezahlte Praktika
Nach der Richtlinie von Indeed zu unbezahlten Praktika müssen alle Praktika, die auf Indeed veröffentlicht werden, vergütet sein.
„Business Opportunities“
Die Richtlinie von Indeed zu nicht-jobbezogenen Inhalten legt fest, dass Angebote, bei denen Kandidaten Geld investieren oder ihr eigenes Beschäftigungsverhältnis schaffen müssen, nicht zulässig sind.
Nur intern ausgeschriebene Stellen
Stellen, die ausschließlich für aktuelle Mitarbeitende bestimmt sind, sollten über interne Kanäle kommuniziert werden, nicht über öffentliche Jobbörsen.
So stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeigen diesen Richtlinien entsprechen:
Prüfen Sie Jobart und Berechtigung.
Besser: Vor dem Posten prüfen, ob es sich um eine zulässige Jobkategorie handelt, oder bei Ausnahmen Sponsoring nutzen.
Vermeiden: „Arbeiten Sie von zu Hause! Bauen Sie Ihr eigenes Business auf und verdienen Sie unbegrenzt Geld.“
Stellen Sie Vergütung und Konformität sicher.
Besser: „20 €/Stunde, hybrides Arbeitsmodell.“
Vermeiden: „Großartige Erfahrung und Sichtbarkeit (unbezahlt).“
Nutzen Sie passende Kanäle.
Besser: Interne Stellen über Intranet oder interne Kommunikationskanäle teilen, nicht über öffentliche Jobbörsen.
Vermeiden: „Senior Analyst – nur interne Bewerber“ als öffentliche Anzeige posten.
Richtlinien für transparente Vergütung
Klare und korrekte Angaben zur Bezahlung können Ihnen helfen, qualifizierte Kandidaten anzuziehen und Arbeitssuchenden fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. In manchen Regionen ist dies sogar gesetzlich vorgeschrieben. Transparente Vergütung kann auch zu einem faireren, konsistenteren Einstellungsprozess beitragen.
Nur bezahlte Stellen
Alle Jobs auf Indeed müssen eine finanzielle Vergütung bieten. Die Richtlinie von Indeed zu unbezahlten Rollen verlangt, dass jede Gelegenheit eine angemessene Bezahlung für die geleistete Arbeit beinhaltet – unabhängig davon, ob es sich um eine Vollzeitstelle, ein Praktikum oder eine Trainingsphase handelt.
Unbezahlte Stellen, einschließlich solcher, die ausschließlich mit Gutscheinen, Waren, Unternehmensanteilen oder Unterkunft vergüten, sind nicht erlaubt. Diese Vergütungsformen entsprechen nicht den Standards von Indeed und können zur Entfernung der Anzeige führen.
Gehaltstransparenz und Sichtbarkeit
Wenn Sie in Ihrer Anzeige Informationen zur Bezahlung angeben, können Kandidaten schneller einschätzen, ob die Stelle zu ihren Erwartungen passt. Klare Vergütungsangaben können zudem den Einstellungsprozess vereinfachen, indem sie Unsicherheiten reduzieren, Bewerbungsentscheidungen erleichtern und eine gute Grundlage für spätere Gehaltsgespräche schaffen.
Gründe, die für die Angabe von Vergütungsdetails sprechen:
- Es schafft Vertrauen und signalisiert, dass Sie Wert auf faire Bezahlung legen.
- Es kann die Performance der Anzeige verbessern, weil Kandidaten eher interagieren.
- Es hilft, ungeeignete Bewerbungen zu reduzieren und spart Zeit.
- Es stärkt Ihre Arbeitgebermarke durch Offenheit und Konsistenz.
Vermeiden Sie irreführende Vergütungsangaben
Reine Provisionsmodelle oder stark variable Vergütungen können Arbeitssuchende irreführen, wenn die Einkommenschancen nicht korrekt beschrieben werden. Die Kommissions-Richtlinie von Indeed kann z. B. verlangen, dass bestimmte reine Provisionsstellen gesponsert werden, um auf der Plattform sichtbar zu bleiben.
Da Einkommen aus Provision stark leistungsabhängig schwanken kann, kann es irreführend sein, einen festen oder „garantierten“ Verdienst zu versprechen. Um transparent und konform zu bleiben, sollten Sie immer:
- Provisionsbasierte Rollen klar kennzeichnen,
- übertriebene Formulierungen wie „bis zu“ in Verbindung mit unrealistischen Beträgen vermeiden,
- die Vergütungsstruktur in verständlicher Sprache beschreiben (z. B. „Fixgehalt plus Provision“).
So stellen Sie sicher, dass Arbeitssuchende die Vergütung nachvollziehen und Ihre Stellenanzeigen sichtbar bleiben.
Tipps und Beispiele
Seien Sie transparent und regelkonform.
Besser: In jeder Anzeige einen Stundenlohn oder ein Gehalt angeben.
Vermeiden: Die Vergütung leer lassen oder nur vage angeben („gute Bezahlung“, „leistungsgerechte Vergütung“ ohne Angabe eines Rahmens).
Verwenden Sie klare, konsistente Formate.
Besser: Eine definierte Spanne angeben, z. B. „22–25 €/Stunde, abhängig von der Erfahrung“.
Vermeiden: Aussagen wie „Verdienen Sie bis zu 100.000 €+!“ oder „Unbegrenztes Einkommen möglich!“
Beschreiben Sie Provisionsmodelle ehrlich.
Besser: Klarstellen, ob es sich um nur Provision oder um Grundgehalt plus Provision handelt.
Vermeiden: „Vertriebsposition – unsere Mitarbeiter verdienen im Schnitt 90.000 € garantiert!“
Mit den Richtlinien von Indeed zu besseren Stellenanzeigen
Wenn Sie die Richtlinien von Indeed für Stellenanzeigen befolgen, können Sie qualifizierte Kandidaten schneller erreichen, Ihr Konto schützen und eine vertrauenswürdige Bewerbererfahrung bieten. Es geht dabei nicht nur darum, Probleme zu vermeiden, sondern auch darum, insgesamt effektiver zu rekrutieren.
Klare und konforme Anzeigen können Ihnen helfen,
- die Sichtbarkeit zu verbessern, damit Ihre Rollen die richtigen Kandidaten erreichen,
- die Qualität der Bewerbungen zu erhöhen,
- den Bewerbungs- und Interviewprozess zu vereinfachen,
- eine positive Candidate Experience aufrechtzuerhalten.
Wenn Sie unsicher sind, können Sie im Hilfezentrum zu den Indeed-Richtlinien ausführliche Hinweise und Beispiele nachlesen.
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* Indeed bietet diese Informationen als Service für Benutzer dieser Website an. Bitte beachten Sie, dass wir keine Beratung für Personalbeschaffung oder juristische Angelegenheiten bieten, wir keine Verantwortung für die Inhalte Ihrer Stellenbeschreibungen übernehmen und keine der hier angebotenen Informationen eine Leistung garantiert.
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