Künstliche Intelligenz hat die Arbeitswelt im Eiltempo erobert – und wird, so viel ist klar, nicht mehr verschwinden. Was bedeutet das für Arbeit, HR und Recruiting? Diese Frage haben wir in einer Studie beantwortet, die nicht nur zwei Umfragen beinhaltet, sondern auch einen Vergleich zieht zur Stimmung im Jahr 2021. Folgendes ist uns dabei aufgefallen: Die Akzeptanz von KI im Recruiting ist gestiegen.
Gestiegene Akzeptanz für den Einsatz von KI
Immer mehr Menschen trauen Künstlicher Intelligenz bei Personalaufgaben deutlich mehr zu als noch vor zwei Jahren. So glaubt fast jede*r zehnte Entscheider*in in Unternehmen, die Technologie sei besser geeignet, eine passende Personalauswahl für eine offene Stelle zu treffen als ein Mensch. Verglichen mit 2021 hat sich dieser Anteil erhöht. Mit einem Blick auf die Aufgaben im Bewerbungsprozess wird klar: KI ist unter den Befragten akzeptierter, wenn es um Routinetätigkeiten geht. Bei Aufgaben, die menschliche Eigenschaften wie Empathie voraussetzen, sieht es anders aus.
KI kommt zum Einsatz – aber selten in HR.
Beim Einsatz künstlicher Intelligenz sind sich Unternehmen und Angestellte uneinig. Während die Hälfte der Unternehmen angibt, KI einzusetzen, sagt nur etwa jede*r zehnte Angestellte, bereits täglich damit zu arbeiten. Besonders der HR-Bereich ist zurückhaltend. Mit 37 Prozent setzt kein andere Unternehmensfunktion die Technologie seltener ein – und das obwohl das Potenzial gerade hier besonders hoch ist. Schon heute können mehr als 80 Prozent der Skills von Personalmitarbeiter*innen von generativer KI adaptiert und ausgeführt werden, wie eine Studie des Hiring Lab zeigt.
Effizienz ist der stärkste Trumpf der Technologie.
Der gestiegene Zuspruch und die Einsatzbereitschaft der Technologie kommen nicht von ungefähr. Die Befragten erkennen zunehmend ihre Vorteile. Für 43 Prozent der Arbeitgeber und ein Drittel er Angestellten ist die Prozessbeschleunigung stärkster Trumpf der Technologie. Effizienz ist jedoch nicht alles. Auch die Qualität spielt im Recruiting eine wichtige Rolle. Und auch hier erkennen die Befragten Stärken von KI. So ist auf Seiten der Arbeitgeber etwa jede*r Vierte der Meinung, dass sie die Personalauswahl gerechter macht. Unter Angestellten glaubt das fast jede*r Fünfte. Auf der anderen Seite haben jedoch auch 43 Prozent und damit die Mehrheit der Arbeitnehmenden noch nie davon gehört, dass KI bestimmte Personengruppen benachteiligen könnte. Seitens der Arbeitgeber sind es 41 Prozent der Befragten.
Bei Wissen und Weiterbildungen herrscht Nachholbedarf.
Um diese Wissenslücken zu schließen, sind Weiterbildungsangebote unabdingbar. Aber genau daran fehlt es aktuell noch. Gerade einmal sieben Prozent der befragten Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden regelmäßig Weiterbildungen zum Thema KI an. Dabei ist es genau das, was 70 Prozent der Angestellten aktuell bei ihren Arbeitgebern vermissen. Das Interesse, mit KI zu arbeiten, ist also vorhanden.
Wie geht es deshalb jetzt weiter mit Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt, in HR und im Recruiting? Auch diese Fragen haben wir im Rahmen unserer Studie beantwortet. In unserem Whitepaper präsentieren wir Ihnen nicht nur die Ergebnisse unserer Umfragen, sondern geben Ihnen auch konkrete Tipps und Empfehlungen, wie Sie das Thema KI im Arbeitsalltag oder in Ihrem Unternehmen weiter vorantreiben.
Scrollen Sie nach unten und füllen Sie das Formular aus, um den vollständigen Bericht herunterzuladen.
