Hier erfahren Sie, was wir im vergangenen Jahr über KI, neue Recruitingstrategien, Wohlbefinden am Arbeitsplatz und vieles mehr gelernt haben.
Wichtige Punkte
- Generative KI verändert das Recruiting: Sie personalisiert den Prozess für Jobsuchende und unterstützt Arbeitgeber dabei, kompetenzbasierte Strategien zu skalieren, um Talentpools zu erweitern und für mehr Vielfalt zu sorgen.
- Wohlbefinden am Arbeitsplatz kommt sowohl Mitarbeitenden als auch Unternehmen zugute. Untersuchungen von Indeed ergaben einen Zusammenhang zwischen einem starken Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen und höheren Unternehmensbewertungen, einer verbesserten Kapitalrendite und höheren Gewinnen.
- Arbeitgeber können Top-Talente gewinnen und binden, indem sie Gehaltstransparenz, Flexibilität, Vielfalt und ein authentisches Employer Branding priorisieren.
Zum Jahresende haben wir die wichtigsten Erkenntnisse von Indeed Lead für das Jahr 2024 zusammengefasst, um Führungskräfte bei der Entwicklung erfolgreicher Strategien für das kommende Jahr zu unterstützen. Erfahren Sie, was Forscher*innen und Expert*innen von Indeed zu wichtigen Themen wie KI, kompetenzbasiertem Recruiting und Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu sagen haben. Erkunden Sie dann unsere beliebtesten Geschichten aus dem vergangenen Jahr und entdecken Sie weitere Details.
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Erfahren Sie mehrKI und die Zukunft der Arbeit
Mitarbeiter*innen und Jobsuchende befürchten, dass GenKI ihre Arbeit auf den Kopf stellen könnte, doch Expert*innen gehen davon aus, dass Leistungssteigerungen durch KI wahrscheinlicher sind als die Ersetzung von Verantwortlichkeiten. Versierte Führungskräfte fördern verantwortungsbewusstes Experimentieren mit diesen Tools, um ihren Teams einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
„GenKI wird Arbeitsplätze nicht vollständig wegnehmen. Allerdings werden Menschen, die wissen, wie man sie nutzt, denen die Arbeitsplätze wegnehmen, die es nicht wissen. Daher ist es für Arbeitgeber sehr wichtig, KI-Weiterbildungen anzubieten. Ich ermutige alle, sich auf Experimente einzulassen, sowohl individuell als auch in großem Maßstab.“
– Svenja Gudell, Chief Economist bei Indeed, in „AI Anxiety? For Knowledge Workers, It May Actually Be Their Superpower“ (“Angst vor KI? Für Wissensarbeiter*innen ist sie vielleicht sogar eine Superkraft”)
„Sowohl Jobsuchende als auch Arbeitgeber berichten uns, dass sie für jede Hilfe dankbar sind, die den Recruitingprozess verbessert, solange sie die Kontrolle behalten und Menschen die endgültige Recruitingentscheidung treffen.“ – Raj Mukherjee, Executive Vice President of Marketplace Product and UX bei Indeed, in „Recruit Smarter, Not Harder, with the AI Efficiency of Indeed Smart Sourcing“
(“Smarteres Recruiting mit der KI-Effizienz von Smart Sourcing”)
„Flexibilität ist der Schlüssel [bei der Gestaltung von KI-Richtlinien]. Ich warne davor, zu restriktiv zu sein. Im Laufe der Zeit wird ein ganzer Teil der Menschheit KI wirklich nur noch als Partner im Alltag kennen.“
– Lori Aiken, Vice President für Human Resources bei Indeed, in „How to Prepare Your Team for the AI Future“ (“So bereiten Sie Ihr Team auf eine Zukunft mit KI vor”)
„Dank Indeed werden alle Arbeitskräfte der Welt ihren persönlichen Talentagenten haben. Das mag noch vor ein paar Jahren wie Science-Fiction geklungen haben, aber dank KI ist es jetzt möglich. In einem ersten Schritt haben wir an einem neuen Produkt namens Pathfinder gearbeitet.“
– Chris Hyams, Chief Executive Officer bei Indeed, in „Indeed FutureWorks 2024: CEO Chris Hyams Announces Pathfinder“ (“CEO Chris Hyams kündigt Pathfinder an”)
Kompetenzbasiertes Recruiting
Die üblichen Stellenanforderungen wie Abschlüsse oder Berufserfahrung spiegeln oft nicht alle Fähigkeiten von Kandidat*innen wider. Skills-First-Hiring, auch kompetenzbasiertes Recruiting genannt, bietet einen effektiveren Ansatz: Es räumt Kompetenzen Vorrang vor Qualifikationsnachweisen ein, ohne formale Bildung in den Branchen zu ignorieren, in denen sie notwendig ist.
„Personalverantwortliche, die kompetenzbasiertes Recruiting betreiben, finden zweimal leichter passende Kandidat*innen als Personalverantwortliche, die dies nicht tun. Kompetenzbasiertes Recruiting ist nicht einfach nur ein weiterer Recruitingtrend. Es ist eine Superkraft im Recruiting.“
– Abbey Carlton, Vice President für Social and Environmental Impact bei Indeed, in „A Beginner’s Guide to Skills-First Hiring“ (“Leitfaden für Anfänger: Kompetenzbasiertes Recruiting”)
„KI ermöglicht uns, Recruiter*innen und Talentexpert*innen einen umfassenderen Überblick darüber zu geben, was passende Kandidat*innen ausmacht, und zwar auf Basis von Daten. Dadurch erscheint es viel weniger riskant, Kandidat*innen in Betracht zu ziehen, die zuvor vielleicht nicht in Betracht gezogen wurden.“
– Hannah Calhoon, Vice President für KI bei Indeed, in „AI Has the Power to Unlock Skills-First Hiring“ (“KI ermöglicht kompetenzbasiertes Recruiting”)
„Uns ist klar geworden, dass der Bildungshintergrund nicht der einzige Indikator für den Erfolg ist. Wir berücksichtigen nicht nur Qualifikationsnachweise, sondern auch Fähigkeiten und Potenzial.“
— Beca Driscoll, Talent Strategy Executive und Apprenticeship Program Director bei Accenture, in „Accenture Thrives Thanks to Skills-First Hiring“ (“Kompetenzbasiertes Recruiting bringt Accenture voran”)
Wohlbefinden am Arbeitsplatz
Der Globale Work Wellbeing Report von Indeed und der Work Wellbeing 100-Index zeigen einen starken Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen und einer verbesserten Unternehmensleistung – einschließlich höherer Unternehmensbewertungen, besserer Kapitalrendite und höherer Gewinne. Ein wichtiger Schritt beim Aufbau des Wohlbefindens am Arbeitsplatz ist die Unterstützung von unterrepräsentierten Gruppen in der Belegschaft, z. B. Frauen.
„Wir haben mehr als 250 Millionen Datenpunkte von über 25 Millionen Befragten erfasst und sind zu dem Schluss gekommen, dass das Wohlbefinden am Arbeitsplatz trotz unserer Bemühungen noch nicht wieder das Vor-Pandemie-Niveau erreicht hat. Im Gegenteil: In den letzten vier Jahren haben wir einen besorgniserregenden Rückgang festgestellt. Wir müssen uns also verstärkt darauf konzentrieren, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter*innen ihr Potenzial entfalten können und sich wohlfühlen.“
— LaFawn Davis, Chief People and Sustainability Officer bei Indeed, im Globalen Work Wellbeing Report 2024 von Indeed
„Tatsächlich wissen wir nicht, was viele Frauen durchmachen, weil es in der Vergangenheit nicht sicher für sie war, am Arbeitsplatz darüber zu sprechen, und es zum Teil immer noch nicht ist.“
— Stacy Peters, Senior Manager of Operations im HR-Bereich und Co-Vorsitzende der IBRG Women at Indeed, in „Want More Women in the Workplace? Make It Easier for Them to Show Up“ (“Mehr Frauen am Arbeitsplatz gewünscht? Ebnen Sie ihnen den Weg”)
„Zugehörigkeit bedeutet, als Mensch behandelt zu werden. Am Arbeitsplatz ganz man selbst zu sein und wertvolle soziale Beziehungen zu knüpfen – und vielleicht sogar Freunde bei der Arbeit zu finden.“
– Jan-Emmanuel De Neve, Professor of Economics & Behavioral Science, Leiter des Wellbeing Research Centre an der University of Oxford, in „Indeed FutureWorks 2024: Unlocking Profit and Performance with Employee Wellbeing“ (“Mehr Profit und Leistung durch Wohlbefinden am Arbeitsplatz”)
Bessere Arbeitsplätze für besseres Recruiting
Besseres Recruiting beginnt mit der Schaffung besserer Arbeitsplätze. Es beginnt in der Phase der Talent Attraction mit Gehaltstransparenz und einem durchdachten Recruitingprozess. In der Akquise- und Bindungsphase geht es mit Flexibilität, der Umsetzung von DEI-Initiativen, authentischem Branding und empathischem Management weiter – insbesondere in schwierigen Zeiten.
„Es gibt eine wachsende Gruppe von Fachleuten, die ihr Studium abschließen und hohe Ansprüche haben. Sie wissen, dass sie Fragen wie ‚Was ist Ihre aktuelle DEI-Strategie?‘ stellen müssen. So etwas gab es früher nicht. Unternehmen müssen diesen sich wandelnden Erwartungen gerecht werden.“
– Lori Aiken, Vizepräsidentin für Human Resources bei Indeed, in „The Great Disconnect: What Job Seekers Want vs. What Employers Offer“ (“Die große Diskrepanz: Was Jobsuchende wollen und was Arbeitgeber bieten”)
„Führungskräfte im Bereich Environmental, Social & Governance haben bereits eine schwere Aufgabe, die noch schwieriger werden wird. Wir haben die Verantwortung, das Richtige zu tun – nicht nur für die Gesellschaft und den Planeten, sondern auch für unsere Unternehmen, unsere Mitarbeiter*innen und unsere Investoren. Wir dürfen uns nicht von politischem Gegenwind abschrecken lassen, auch wenn er stark ist. Wenn andere sich dem Druck beugen, müssen wir an unseren Überzeugungen festhalten.“
– LaFawn Davis, Chief People and Sustainability Officer bei Indeed, in „What You Need to Know About ESG Backlash — And How to Resist It“ (“Was Sie über den ESG-Backlash wissen müssen – und wie Sie ihm widerstehen können”)
„Die Employer-Branding-Strategie ist eine Strategie für Talent Attraction. Sie hilft dem Unternehmen, sich auf dem Markt zu differenzieren, Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei den Kandidat*innen aufzubauen und sicherzustellen, dass die Kandidat*innen alle Informationen haben, um die für sich selbst richtige Entscheidung zu treffen.“
– Eoin Driver, Vice President von Employee Enablement bei Indeed, in „The Great Disconnect: Closing the Gap Between Job Seekers and Employers“ (“Die große Diskrepanz: Die Lücke zwischen Jobsuchenden und Arbeitgebern schließen”)
„Wenn wir darüber nachdenken, wie Teams miteinander interagieren und wie wir zusammenarbeiten, frage ich Führungskräfte immer, ob sie kommunizieren, um Recht zu haben, oder ob sie kommunizieren, um Verbindungen herzustellen. Seien Sie neugierig. Denn wenn Sie Neugierde wecken können, können Sie Dialoge eröffnen und sich gegenseitig als Menschen sehen.“
— Rajkumari Neogy, CEO bei ibelong und Experte für psychologische Sicherheit, in „Navigating Politics in the Workplace During a Divisive Election Year“ (“Umgang mit Politik am Arbeitsplatz in einem Wahljahr, das die Bevölkerung spaltet”)
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