„Mit Entgelttransparenz wird ein Geheimnis gelüftet, das vielleicht nie eines hätte sein sollen“, so Maggie Hulce, Executive Vice President und General Manager for Enterprise bei Indeed. „Sind Gehaltserwartungen zwischen Jobsuchenden und Arbeitgeber im Voraus klarer kommuniziert, können Unternehmen schneller passende Kandidat*innen einstellen. Entgelttransparenz kann außerdem dabei helfen, Gehaltslücken zu schließen, die noch immer von Geschlecht, ethnischem Hintergrund und anderen Faktoren beeinflusst werden.“
Trotz verschiedener Voraussetzungen kann die Offenlegung von Gehaltsinformationen für Unternehmen zu neuen Fragen und Herausforderungen führen. Sie können sie jedoch effizient im Recruiting nutzen, um sowohl der Compliance zu entsprechen als auch bessere Ergebnisse zu erzielen.
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Erfahren Sie mehrTransparenz und erfolgreiches Recruiting gehen Hand in Hand
Laut einer Glassdoor-Umfrage zu Erwartungen von Angestellten und Jobsuchenden empfinden 81 % der Arbeitnehmer*innen ein faires und gleiches Gehalt als wichtig. Ist das Gehalt allgemein bekannt, fördert dies nicht nur die Chancengleichheit, sondern beweist auch Ihren Einsatz für Entgeltgleichheit.
Eben dieser Einsatz wirkt sich wiederum positiv auf das Interesse an Ihren Stellen aus. 58 % der Arbeitnehmer*innen würden aufgrund höherer Entgelttransparenz erwägen, Ihren Job zu wechseln. Bei Arbeitnehmer*innen der Gen Z sind es sogar 70 %. Insgesamt sehen 67 % der Jobsuchenden Gehaltsinformationen als wichtigsten Teil der Stellenbeschreibung an.
Vorteile der Entgelttransparenz für Arbeitgeber
Im Leitfaden für Arbeitgeber und Unternehmen räumt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ) mit den häufigsten Mythen zum Entgelttransparenzgesetz auf. Dazu gehört auch die verbreitete Überzeugung, die Gehaltsschere sei gar nicht ganz so groß, v. a. nicht im eigenen Unternehmen. Die Daten sprechen jedoch eine andere Sprache: Laut dem Statistischen Bundesamt beträgt der durchschnittliche Gehaltsunterschied pro Stunde noch immer 18 % und selbst bei vergleichbaren Stellen mit ähnlichen Qualifikationen noch 6 % .
Entgegen der Meinung, dass solche Gesetze nur Frauen zugutekommen und Männer außen vor lassen, erklärt das BMSFJ: „Transparente Entgeltstrukturen nützen aber auch Männern: Sie tragen zur Zufriedenheit der Beschäftigten bei, sorgen für ein positives Betriebsklima und für Betriebsfrieden.“
Veränderungen im Recruiting sind nie einfach, doch mit den richtigen Maßnahmen kann es modernisiert und die Entgelttransparenz gleichzeitig an erste Stelle gestellt werden:
- Handeln Sie jetzt. Geben Sie in Ihren aktuellen Stellenanzeigen Gehaltsspannen an. So sind Sie vorbereitet, sollte ein Gesetz dies fordern.
- Beachten Sie bei der Schaltung von Stellenanzeigen die Anforderungen zur Entgelttransparenz. Gibt es ein Gesetz, nach dem Arbeitgeber Gehaltsinformationen in ihren Anzeigen angeben müssen, verlangt Indeed dies bei der Schaltung neuer Stellenanzeigen. Alternativ müssen Arbeitgeber angeben, dass das Gesetz nicht für ihre Anzeige gilt. So wird sichergestellt, dass Ihre Stelle Bewerbungen erhalten kann.
- Geben Sie genaue, hilfreiche Informationen an. Geeignete Bewerber*innen kennen die Entlohnung, die sie verdienen.
- Bleiben Sie wettbewerbsfähig. Mit Hiring Insights können Sie sich an Gehaltsangeboten anderer Arbeitgeber auf Indeed orientieren sowie nach dem benötigten Jobtitel und Standort suchen, um das Durchschnittsgehalt ähnlicher Stellen einzusehen.
Gemeinsam schließen wir Gehaltslücken
„Einer der häufigsten Wünsche von Jobsuchenden ist unserer Erfahrung nach mehr Einblick in die zu erwartenden Gehaltsspannen“, so Priscilla Koranteng, Chief People Officer bei Indeed.
Machen Sie Entgelttransparenz mit diesen Strategien zu einer Priorität Ihres Unternehmens und sprechen Sie auf einem wettbewerbsstarken Recruitingmarkt mehr Talente an.
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