Die schnelllebige digitale Welt bringt viele Vorteile, aber auch Nachteile mit sich. Mitarbeiter*innen können durch Videokonferenzen, geschäftliche Messaging-Apps und Arbeitsmanagement-Plattformen zusammenarbeiten. Doch obwohl die Vernetzung immer besser wird, stellen Arbeitgeber fest, dass Arbeitsklima und Wohlbefinden stärker gefährdet sind. Wie lassen sich Technologie und Wohlbefinden vereinen?
In diesem Artikel wird erläutert, wie Sie durch die Kombination von Technologie und Initiativen für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz positive Ergebnisse erzielen.
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Erfahren Sie mehrTechnologie und Wohlbefinden: Vor- und Nachteile
In kürzester Zeit haben technologische Fortschritte unsere Arbeits- und Lebensweise verändert. Allein die KI-Fortschritte im letzten Jahr haben mit ChatGPT eine Technologie hervorgebracht, die zuvor nur in Science-Fiction-Werken vorstellbar war.
Die zahlreichen Technologien, die am Arbeitsplatz eingesetzt werden, bergen Chancen und Risiken. Das Wohlbefinden der Angestellten kann beispielsweise unter der ständigen Ablenkung durch Messaging-Apps leiden. Im schlimmsten Fall können solche Tools sogar die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen lassen. Wenn die Arbeit allzeit präsent ist, weil der Arbeitgeber erwartet, dass E-Mails auch außerhalb der Arbeitszeit beantwortet werden, kann das zu Überarbeitung und einer schlechten Work-Life-Balance führen. Aufgrund dieser Probleme werden zunehmend Richtlinien für das Recht auf Nichterreichbarkeit geschaffen.
Durch den übermäßigen Einsatz von Technologie kann das Zwischenmenschliche zu kurz kommen. Dabei sollte Technologie am Arbeitsplatz das Miteinander fördern, statt es zu ersetzen. Beziehungen zu Kolleg*innen sind entscheidend für das Verbundenheits- und Zugehörigkeitsgefühl. Mitarbeiter*innen, die sich ihrem Betrieb nicht zugehörig fühlen, kündigen mit höherer Wahrscheinlichkeit aufgrund der psychischen Belastung.
Technologie bringt aber auch viele Vorteile mit sich. Indeed Insiders hat festgestellt, dass KI den Verwaltungsaufwand senken kann. Das bedeutet, dass Mitarbeiter*innen sich stärker auf die relevanten prioritäten Aspekte ihres Jobs konzentrieren können.
Neue digitale Lösungen für Wohlbefinden am Arbeitsplatz bieten zahlreiche Funktionen wie Aktivitäts-Tracker, die die körperliche Bewegung am Arbeitsplatz unterstützen, aber auch fortschrittliche Geräte, die personalisierten Support durch maschinelles Lernen ermöglichen.
Aus einer groß angelegten Studie ging hervor, dass dank zufriedener Mitarbeiter*innen die Produktivität steigt, die Fluktuation sinkt und die Kundentreue messbar zunimmt. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist eine Erwartung, die zunehmend an Arbeitgeber gestellt und von vielen Unternehmen bereits als Geschäftsstrategie verfolgt wird. In diesem Punkt sind sich beide Seiten einig: Zufriedene Mitarbeiter*innen bleiben mit höherer Wahrscheinlichkeit in ihrem Job.
Mehr Wohlbefinden durch Technologie
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass digitale Maßnahmen für psychische Gesundheit das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von Mitarbeiter*innen steigern können. Technologie für Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist nutzerfreundlich und überall zugänglich, wodurch Arbeitnehmer*innen die Ressourcen und die Unterstützung unkompliziert nutzen können. Es gibt verschiedenste digitale Angebote: Wearable-Geräte und digitale Biomarker-Apps wie Fitness-Tracker, Präventions- und Behandlungslösungen wie Gesundheits-Apps zur Online-Therapie, digitale Tools zur Stressbewältigung und Analyse-Tools wie KI-gestützte Chatbots.
Da die Akzeptanz digitaler Gesundheitsdienstleistungen zunimmt, schaffen solche Tools positive Veränderungen bei der Gesundheitsversorgung.
Die vielseitigen Funktionen von Technologie für Wohlbefinden am Arbeitsplatz
Die Personalisierung ist ein weiterer entscheidender Aspekt dieser Technologien. Unternehmensweite Programme für Gesundheit und Wohlbefinden entwickeln sich vom einheitlichen Ansatz zu personalisierten, datengestützten Lösungen. Dadurch bieten diese echten Mehrwert für die Nutzer*innen und führen zu nachhaltigen Verhaltensänderungen.
Unternehmen für digitale Gesundheitsangebote ermöglichen einen Wandel hin zu einem Versorgungssystem, das prädiktiv, präventiv, personalisiert und partizipativ ist.
Arbeitgeber können Technologie auch nutzen, um die Auswirkungen von Initiativen für Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu messen und nachzuverfolgen. Wenn diese erfolgreich sind, können sie auch zur Talent Attraction und Talentbindung genutzt werden. Für Arbeitnehmer*innen stellen Daten zum Wohlbefinden eine immer wichtigere Entscheidungsgrundlage für oder gegen die Arbeit in einem Unternehmen dar. Unternehmen können ihren eigenen Status zudem mit Work Wellbeing Scores vergleichen.
Eine Kultur des Wohlbefindens fördern und stärken
Technologie und Wohlbefinden bei der Arbeit müssen in Einklang stehen. Durch die Integration von Technologie in Ihre Strategien für Wohlbefinden am Arbeitsplatz schaffen Sie eine Unternehmenskultur, die das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter*innen nachhaltig fördert.
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