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Was ist Indeed Smart Screening?

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Die Arbeitgeber-Ressourcenbibliothek von Indeed unterstützt Unternehmen beim Recruiting und bei der Verwaltung ihrer Mitarbeiter*innen. In über 15.000 Artikeln in 6 Sprachen bieten wir Strategieratschläge, Anleitungen und Best Practices, um Unternehmen beim Recruiting und der Bindung passender Mitarbeiter*innen zu unterstützen.

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Wenn die Anzahl der Bewerbungen die Kapazitäten von Recruiter*innen übersteigt, kann es schwierig werden, schnell zu erkennen, welche Bewerber*innen die Grundvoraussetzungen einer Stelle erfüllen. Das Prüfen von Lebensläufen kostet selbst erfahrene Recruiter*innen viel Zeit – und genau diese Zeit fehlt dann für Vorstellungsgespräche, Rückfragen und andere wichtige Recruiting-Aufgaben.

Deshalb haben wir Indeed Smart Screening (derzeit nur auf Englisch verfügbar) entwickelt. Diese Lösung ermöglicht es Ihnen, Ihre Talent-Pipeline zu optimieren und weniger Zeit für die Erstprüfung aufzuwenden, damit sich Ihr Team voll und ganz darauf konzentrieren kann, die passenden Bewerber*innen schneller zu bewerten.

Dieser Artikel erklärt, wie Indeed Smart Screening funktioniert und wie Sie es in Ihren Recruiting-Alltag einbinden können. Sie erfahren außerdem, wie die Lösung die Time-to-hire verkürzen kann, indem sie manuelle Screening-Aufgaben reduziert und Ihrem Team wichtige Informationen zu Bewerber*innen bereitstellt.

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Was ist Indeed Smart Screening?

Smart Screening ist eine Screening-Lösung, die Bewerber*innen anhand der von Ihnen definierten Kriterien und Stellenanforderungen bewertet. Das Smart Screening basiert auf den Indeed-Grundsätzen für verantwortungsvolle KI, wobei Recruiter*innen im Mittelpunkt der Recruitingentscheidungen stehen. Es screent und beurteilt Bewerber*innen, bevor sie Ihr Bewerbermanagementsystem (ATS) erreichen, und hilft Ihnen dabei, Bewerbungen anhand der von Ihnen definierten Kriterien zu sichten.

Durch die Integration in Indeed Bewerben fügt sich diese Lösung nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe ein, ohne dass Ihr Team zusätzliche Schritte oder Systeme verwalten muss.

Sobald sich eine Person bewirbt, beginnt Smart Screening umgehend damit, die Bewerbung zu prüfen. Es berücksichtigt Ihre Recruiting-Kriterien, wenn es Lebensläufe prüftn und Bewerber*innen mittels eines KI-gestützten Recruiters durch einen dialogbasierten Frage-Antwort-Prozess führt.

Das Smart Screening sucht nicht nur Schlüsselwörter in einem Lebenslauf, sondern zeichnet sich durch Transparenz und vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten aus. Sie und Ihr Team können individuelle Stellenkriterien erstellen und diese entsprechend anpassen, wenn sich der Recruitingbedarf ändert. So stellen Sie sicher, dass Sie für jede Stelle bestimmen, was genau „passend“ bedeutet. Das System wendet diese Regeln konsequent an und zeigt auf, wie die einzelnen Bewerber*innen beurteilt wurden. Sie sehen, wo und wie sie mit Ihren Anforderungen und der Stellenbeschreibung übereinstimmen und wo möglicherweise Lücken bestehen.

Dieser Schritt erfolgt bereits, bevor die Bewerber*innen in Ihr ATS aufgenommen werden. So können Sie sich auf vorgefilterte Bewerber*innen konzentrieren, die Ihre Kernanforderungen erfüllen. Durch die Automatisierung dieser ersten Vorauswahl verbringt Ihr Team weniger Zeit mit der manuellen Prüfung von Lebensläufen.

Laut Testdaten von Indeed verkürzt das Smart Screening die durchschnittliche Time-to-hire um 20 %. Gleichzeitig sind im Durchschnitt 54 % weniger Bewerbungen erforderlich, um eine Stelle zu besetzen.

Was sind die Kernfunktionen von Smart Screening?

Smart Screening vereint mehrere Funktionen, die eine frühzeitige Bewertung von Bewerber*innen unterstützen und über herkömmliche Screening-Methoden hinausgehen.

Anstatt sich ausschließlich auf die manuelle Prüfung zu verlassen, können Sie mit diesen Funktionen mehr Informationen über die Bewerber*innen erheben, bevor Ihr Recruiting-Team die Bewerbungen in Ihrem ATS sortiert. Ziel ist es, Ihrem Team schon früh im Recruiting-Prozess einen klareren und vollständigeren Überblick über die einzelnen Bewerber*innen zu geben.

AI Recruiter

Der AI Recruiter stellt Bewerber*innen nicht einfach nur einige Standardfragen. Statt sich auf vorgefertigte Ja-/Nein-Fragen zu beschränken, führt das Tool mithilfe eines intelligenten Systems ein dynamisches Gespräch. Dabei passen sich die Interaktionen während des Screenings in Echtzeit an die Antworten der Kandidat*innen und an die von Ihnen festgelegten Stellenkriterien an. 

  • Dynamische Interaktion: Wenn sich die Kandidat*innen bewerben, stellt der KI-gestützte Recruiter ihnen offene Fragen, die ganz auf Ihre Stellenanforderungen zugeschnitten sind. Diese Fragen sollen Erfahrungen und Zusammenhänge aufzeigen, die aus dem Lebenslauf allein nicht hervorgehen.
  • Flexible Formate: Arbeitgeber können verschiedene Möglichkeiten festlegen, wie Bewerber*innen auf die Bewerbungsfragen antworten können. Die Bewerber*innen können diese Gespräche in dem Format führen, das ihnen am meisten zusagt, und dabei aus den vom Arbeitgeber bereitgestellten Optionen wie Chat, Telefon oder Video wählen. Das erleichtert es den Jobsuchenden, den Prozess direkt nach der Bewerbung abzuschließen.
  • Kontextbezogene Rückfragen: Bei unklaren Antworten kann der AI Recruiter Nachfragen stellen, um weitere Informationen zu erhalten. Das ähnelt einem kurzen telefonischen Erstgespräch und hilft bei der Erfassung nuancierter Informationen, ohne dass Recruiter*innen sofort eingreifen müssen. Dadurch spart Ihr Recruiting-Team wertvolle Zeit.

Wenn Sie beispielsweise eine zertifizierte Pflegestelle besetzen möchten und dabei Erfahrung im Umgang mit Menschen mit Demenz voraussetzen, kann der AI Recruiter das Gespräch auf diese Anforderung zuschneiden.

Anstatt der Frage: „Haben Sie eine Qualifikation als Pflegehelfer*in (Ja oder Nein)?“, hieße es dann: „Erzählen Sie bitte von Ihren Erfahrungen bei der Arbeit mit Bewohner*innen mit Demenz.“ Das Tool würde die Tiefe und Relevanz der Antwort erfassen und Ihnen zur Prüfung vorlegen.

Der Smart Fit Score™ und die Kandidatenübersicht

Smart Screening bündelt die im Screening-Prozess erhobenen Informationen in einem Format, das Sie direkt in Ihrem ATS nutzen können. Es vereint Angaben aus dem Lebenslauf mit den Antworten von AI Recruiter und ermöglicht so eine schnellere und fundiertere Beurteilung.

  • Smart Fit Score™: Alle Bewerber*innen erhalten einen Smart Fit Score™ von 0 bis 100, der angibt, wie genau die Person die von Ihnen festgelegten Stellenanforderungen erfüllt. Der Smart Fit Score™ unterscheidet sich von Stelle zu Stelle und basiert auf der Relevanz der vom Arbeitgeber definierten Kriterien. Dieser Wert erleichtert die Sichtung und Priorisierung von Bewerber*innen, wobei die zugrunde liegenden Angaben weiterhin verfügbar bleiben und von Ihnen überprüft werden können.
  • Kandidatenübersicht: Neben dem Wert wird Ihnen eine kurze Zusammenfassung angezeigt. Diese hebt die relevanten Stärken hervor und zeigt potenzielle Lücken auf. Die Zusammenfassung könnte beispielsweise hervorheben, dass eine Person, die sich auf eine Stelle als zertifizierte Pflegekraft bewirbt, über wenig Erfahrung mit rehabilitativen Pflegeprogrammen verfügt. Das liefert Ihnen hilfreichen Kontext, bevor Sie über das weitere Vorgehen entscheiden.

Zusammengenommen helfen Ihnen diese Funktionen dabei, Bewerber*innen vorab mit mehr Kontext zu prüfen, sodass Ihr Team passende Bewerber*innen früher in den Auswahlprozess aufnehmen kann.

Vorteile von Smart Screening

Smart Screening kann Recruiting-Teams in mehreren Phasen des Recruiting-Prozesses unterstützen. Indem Sie einen Teil des Screenings in eine frühere Phase des Recruiting-Prozesses verlagern, kann Ihre Personalabteilung die Anzahl der Bewerbungen effizienter verwalten und sich stärker auf geeignete Bewerber*innen konzentrieren.

Fokus auf den menschlichen Aspekt des Recruitings

Einer der unmittelbarsten Vorteile von Smart Screening liegt in der Zeitersparnis für Ihre Personalabteilung. Durch die Automatisierung der Vorauswahl – basierend auf Stellenkriterien, die Sie festlegen und während des gesamten Recruiting-Prozesses anpassen können – sparen Recruiter*innen Zeit und reduzieren den Aufwand für die Überprüfung von möglicherweise ungeeigneten Bewerbungen.

Diese Zeit kann stattdessen in Tätigkeiten investiert werden, die wirklich von menschlicher Interaktion profitieren. Dazu gehören Vorstellungsgespräche, die Erläuterung der Unternehmenskultur und der Abschluss von Arbeitsverträgen.

Statt Hunderte von Bewerbungen zu sichten, können sich die Recruiter*innen dank Smart Screening direkt den Bewerber*innen widmen, die anhand Ihrer Anforderungen gescreent und beurteilt wurden. Dadurch kann sich Ihr Team früher auf den Kontakt mit den Bewerber*innen konzentrieren, die Ihre Anforderungen am ehesten erfüllen.

„Es ist sehr hilfreich, schon vor den kurzen Telefoninterviews einen Einblick in die Fähigkeiten der einzelnen Bewerber*innen zu gewinnen. So erhalte ich direkt zu Beginn wichtigen Kontext und das restliche Gespräch wird dadurch fokussierter.“ – Carolina A., Senior Recruiter, Indeed (Mitarbeiterin)

Kürzere Time-to-hire

Die Geschwindigkeit kann beim Recruiting eine wichtige Rolle spielen, insbesondere bei zeitkritischen Stellen oder Positionen mit hohem Personalbedarf. Smart Screening ermöglicht es Ihnen, passende Bewerber*innen frühzeitig im Prozess zu identifizieren und anzusprechen, wodurch Sie eine Pipeline mit geeigneten Talenten aufbauen können, die Ihre Kernanforderungen wirklich erfüllen. Dies kann dazu beitragen, Verzögerungen zwischen dem Eingang einer Bewerbung und ihrer Prüfung durch Recruiter*innen abzubauen.

Bei der Principal Senior Living Group benötigte die Recruiting-Koordinatorin Brandi Acheson fünf bis sieben Minuten pro Lebenslauf, unabhängig davon, ob die Person zur Stelle passte oder nicht. Mit Smart Screening beginnen ihre Bewertungen mit einem schnellen Blick auf die Zusammenfassung, um zuerst zu prüfen, ob die wichtigsten Kriterien erfüllt sind. So bleibt ihr mehr Zeit für passende Kandidat*innen und sie kann diese schneller erreichen.

„Anstatt jeden Lebenslauf einzeln zu prüfen, können wir uns jetzt auf die Bewerber*innen konzentrieren, die die wesentlichen Kriterien bereits erfüllen. Das hat unseren gesamten Prozess wesentlich effizienter gemacht.“ – Brandi Acheson, Recruiting-Koordinatorin, Principal Senior Living Group

Das Smart Screening hilft auch dabei, das Recruiting außerhalb der üblichen Geschäftszeiten zu beschleunigen. Da ein KI-gestütztes Screening auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten möglich ist, können die Bewerber*innen den Prozess bereits kurz nach ihrer Bewerbung abschließen. So können Prüfer*innen schneller umfassende Informationen über die Bewerber*innen erhalten.

Sehen wir uns ein Beispiel an: Eine Person bewirbt sich um 20:00 Uhr, durchläuft den AI Recruiter bis 20:15 Uhr und kann von den Recruiter*innen direkt am nächsten Morgen geprüft werden. Dadurch können Ihre Recruiting-Teams schneller handeln und der Überprüfungsprozess bleibt einheitlich.

Kosteneffizienz

Wenn ein ausführliches Screening erst später im Recruiting-Prozess erfolgt, verbringen Recruiter*innen möglicherweise wertvolle Zeit damit, Bewerbungen von Kandidat*innen zu prüfen, die die grundlegenden Anforderungen nicht erfüllen. Die manuelle Überprüfung kann zeitaufwendig sein, und bei offenen Stellen können zusätzliche Kosten entstehen, da der Arbeitsaufwand steigt, während die Positionen unbesetzt bleiben.

Mithilfe von Smart Screening lässt sich der Zeitaufwand für Bewerbungen reduzieren, die wahrscheinlich nicht weiterverfolgt werden. Da weniger Ressourcen für spätere Auswahlrunden benötigt werden, können Teams ihre Zeit und Tools während des gesamten Recruiting-Prozesses effektiver einsetzen.

So funktioniert das Smart Screening: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das Smart Screening ist flexibel und unkompliziert einsetzbar, unabhängig davon, ob Sie nur eine einzelne Stelle besetzen möchten oder den komplexeren unternehmensweiten Personalbedarf verwalten müssen. Der Einrichtungs- und Überprüfungsprozess folgt einem klaren Ablauf, sodass Sie das Screening auf Ihre Stellen zuschneiden können, ohne in Ihre bestehenden Arbeitsabläufe einzugreifen.

1. Festlegung von Stellenkriterien

Der Prozess beginnt mit der Konfiguration. Sie geben im System genau an, welche Anforderungen eine Person für die Stelle erfüllen muss.

Intelligente Standardeinstellungen: Damit Sie schnell loslegen können, kann Smart Screening intelligente Standardeinstellungen anwenden, die es aus Ihrer Stellenbeschreibung und ergänzenden Bewerbungsfragen ableitet. So erhalten Sie ohne umfangreiche Einrichtung einen ersten Satz an Bewertungsanweisungen.

Individuelle Regeln: Sie können Kriterien für eine einzelne Stelle bearbeiten oder „Regeln“ für Gruppen aktueller und zukünftiger Stellen festlegen. Anstatt die Screening-Einstellungen für jede einzelne Stellenanzeige manuell zu konfigurieren, können Nutzer*innen mithilfe von Regeln eine „Wenn-dann“-Logik definieren, die auf Basis bestimmter Kriterien standardisierte Maßnahmen auf mehrere Stellenanzeigen anwendet.

Beispielsweise könnte Ihr Team eine globale Regel für Stellen in der Pflege festlegen, die eine bestimmte Qualifikation und eine Mindestanzahl an Jahren Berufserfahrung voraussetzen. Bei dieser Einrichtung können Sie zwischen zwingend erforderlichen und wünschenswerten Anforderungen unterscheiden. Diese Unterscheidung verbessert die Kalibrierung der Screening-Ergebnisse und sorgt für genauere Smart Fit Scores™.

2. Kandidatenbindung

Das Smart Screening beginnt, sobald Jobsuchende ihre Bewerbung einreichen. Die Person wird durch das Vorstellungsgespräch mit dem AI Recruiter geführt, wobei sie ihr bevorzugtes Format aus den vom Arbeitgeber bereitgestellten Optionen auswählen kann. Diese Optionen können Text, Chat und/oder Video beinhalten.

Der Screening-Prozess auf Indeed funktioniert reibungslos auf jedem Gerät und ermöglicht es Ihnen, direkt nach der Bewerbung mit Bewerber*innen in Kontakt zu treten. Durch einen klaren und leicht zugänglichen Prozess hilft Smart Screening dabei, die Abbruchrate zu senken und relevante Informationen zu erfassen, solange das Interesse an der Stelle noch hoch ist.

3. Bewertung in Ihrem ATS

Nach Abschluss des Screenings sehen Sie die Ergebnisse direkt in Ihrem Bewerbermanagementsystem (ATS). Sie müssen nicht zwischen den Plattformen wechseln, um Informationen zu den Bewerber*innen zu finden. Das Smart Screening lässt sich in führende ATS-Anbieter wie Workday und iCIMS integrieren, sodass die Ergebnisse neben den Datensätzen zu Kandidat*innen angezeigt werden, die Sie bereits verwenden.

In Ihrem ATS finden Sie den Smart Fit Score™ für alle Bewerber*innen und können die KI-generierte Zusammenfassung des erweiterten Screenings einsehen, um den Grund für den Wert zu verstehen und herauszufinden, inwieweit die einzelnen Personen Ihre Kriterien erfüllen. Diese Zusammenfassung wird dem Lebenslauf in Ihrem ATS beigefügt und enthält weitere Einzelheiten wie Transkripte des KI-gestützten Vorstellungsgesprächs (falls vorhanden) sowie andere zur Überprüfung gekennzeichnete Informationen. Ihr Team kann außerdem Benachrichtigungen über Tools wie Slack oder Microsoft Teams* erhalten, um die Zusammenarbeit zu vereinfachen und die Prüfung von Kandidat*innen gemeinsam fortzusetzen.

* Diese Funktion wird in Kürze eingeführt und ist bei der Einführung möglicherweise noch nicht verfügbar.

Antworten lesen und anhören: Wenn Sie sich eine Person genauer ansehen möchten, können Sie die Transkripte lesen oder sich die Audioaufnahmen aus dem Screening des AI Recruiter anhören, um die Antworten der Bewerber*innen in ihren eigenen Worten zu hören.

Bewährte Tipps für die Nutzung von Smart Screening

Das Smart Screening ist am effektivsten, wenn Sie es in Ihre bestehenden Arbeitsabläufe integrieren. Die folgenden Tipps können Ihrem Team dabei helfen, einheitlichere und hilfreichere Ergebnisse zu erzielen, ohne die Kontrolle über Recruitingentscheidungen zu verlieren.

Legen Sie die Kriterien für Ihre Stelle fest

Legen Sie zu Beginn die Mindestkriterien für jede Stelle fest. Dazu können Bewerbungsfragen zur Bereitschaft zur Schichtarbeit, zum Arbeitsort und mehr gehören. Wenn Sie diese Rahmenbedingungen zu Beginn des Prozesses festlegen, erhält Ihr Vorgehen eine klare Richtung und hilft Ihnen und Ihrem Recruiting-Team, den größten Nutzen aus den ersten Gesprächen mit potenziellen Bewerber*innen zu ziehen.

Passen Sie Ihre Kriterien immer wieder an

Wenn sich Stellen weiterentwickeln oder sich die Prioritäten beim Recruiting ändern, kann eine Anpassung der Screening-Kriterien dazu beitragen, dass auch wirklich die Merkmale herausgefiltert werden, die für die jeweilige Position am wichtigsten sind. Überlegen Sie, ob Ihre zwingend erforderlichen Anforderungen zu streng oder Ihre gewünschten Anforderungen zu weit gefasst sind, da diese Einstellungen direkt beeinflussen, wie Bewerber*innen beurteilt werden.

Das Smart Screening basiert auf den von Ihnen festgelegten Kriterien und Ihrer Stellenbeschreibung. Wenn die Smart Fit Scores™ nicht mit der Beurteilung der Bewerber*innen durch Ihr Team übereinstimmen, können Sie Ihre Screening-Kriterien überarbeiten und anpassen. Diese Überarbeitung umfasst auch die Stellenbeschreibung, was für einheitlichere Beurteilungen sorgen und die langfristige Relevanz der Ergebnisse sicherstellen kann.

Kombinieren Sie Daten mit menschlichem Verständnis

Nutzen Sie die datengestützten Informationen aus dem Screening, einschließlich der Erkenntnisse des AI Recruiter, um sich gezielter auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten. Da grundlegende Fragen bereits beantwortet wurden, können Sie sich in den Vorstellungsgesprächen auf Bereiche konzentrieren, die sich in einem persönlichen Gespräch leichter offenbaren, wie etwa Soft Skills, Arbeitskultur und Verhalten.

Sie können die Zusammenfassung der Kandidateninformationen auch als Vorbereitungsunterlage für Personalverantwortliche nutzen. Wenn Sie Stärken, potenzielle Lücken und empfehlenswerte Bereiche für Nachfragen vorab analysieren, kann sich Ihr Team im Vorstellungsgespräch auf die relevantesten Themen konzentrieren, anstatt bereits bekannte Informationen wiederholen zu müssen.

Nutzen Sie KI als Unterstützung, nicht als Ersatz

Indeed hat sich der verantwortungsvollen Entwicklung und Nutzung von KI verschrieben. Smart Screening-Modelle werden trainiert und auf Bias geprüft, während Sie im gesamten Recruiting-Prozess die Kontrolle über die Kriterien, die Prüfungsergebnisse und die nächsten Schritte behalten. Erfahren Sie hier mehr über die Grundsätze von Indeed für verantwortungsvolle KI.

Das Smart Screening soll Ihre Entscheidungsfindung unterstützen, nicht ersetzen. Arbeitgeber sollen Bewerber*innen überprüfen, bei denen eine Kennzeichnung erfolgt ist oder Informationen fehlen, um zu verstehen, warum Lücken auftreten.

In manchen Fällen können Informationen fehlen, weil ein Lebenslauf schlecht formatiert ist und nicht, weil es einem Bewerber oder einer Bewerberin an Qualifikationen mangelt. Die Screening-Ergebnisse können Ihrem Team in Verbindung mit der professionellen Einschätzung von Recruiter*innen helfen, fundiertere und ausgewogenere Entscheidungen zu treffen.

Häufig gestellte Fragen zum Smart Screening

Ist das Smart Screening kostenlos?

Nein, Sie können ein Abo für das Smart Screening erwerben. Ihre Ansprechperson bei Indeed kann Sie am besten beim Kauf und bei der Integration von Indeed Smart Screening in Ihren Recruiting-Workflow unterstützen.

Was ist für den Kauf von Smart Screening erforderlich?

Um Smart Screening zu erwerben, erstellen Sie ein neues Arbeitgeberkonto auf Indeed oder verwenden Sie ein bestehendes. Das Produkt funktioniert mit einer kompatiblen ATS-Verbindung oder der Einrichtung von Indeed Bewerben.

Wenden Sie sich bei Interesse an Ihre Ansprechperson bei Indeed.

Hängt der Smart Fit Score™ von Informationen Dritter ab?

Nein, der Smart Fit Score™ von Indeed verwendet keine Daten oder Schlussfolgerungen von Dritten und vergleicht Bewerber*innen nicht miteinander. Der Smart Fit Score™ von Indeed umfasst nur die Informationen, die uns eine Person direkt mitgeteilt hat, und bewertet sie objektiv anhand der Stellenbeschreibung und Recruiting-Kriterien des Arbeitgebers.

Welche Vorteile haben Arbeitgeber durch die Erkenntnisse von Smart Screening?

Beim Smart Screening steht Transparenz im Vordergrund. Wenn Sie Bewerber*innen beurteilen, sehen Sie, inwieweit die einzelnen Bewerbungen Ihren Kriterien entsprechen und warum sie einen bestimmten Smart Fit Score™ erhalten haben. Diese Sichtbarkeit ermöglicht es Ihnen, den nächsten Schritt in Ihrem Recruiting-Prozess mit Zuversicht zu gehen.

Funktioniert das Smart Screening für alle Anstellungsarten?

Das Smart Screening funktioniert derzeit bei indexierten Stellenanzeigen und eignet sich für das Recruiting bei hohem Personalbedarf, wobei eine effiziente Verwaltung des Bewerbungseingangs wichtig ist.

Wie wirkt sich das Smart Screening auf die Candidate Experience aus?

Für Bewerber*innen kann es vorteilhaft sein, schneller eine Antwort zu erhalten und die Gelegenheit zu bekommen, ihre Erfahrungen genauer zu erläutern, als es mit einem statischen Lebenslauf möglich ist. Mit dem AI Recruiter können Bewerber*innen ihre Qualifikationen zu Beginn des Prozesses in einem Konversationsformat mitteilen, was zu einem gesteigerten Engagement im Bewerbungsprozess führen kann.

Wenn Arbeitgeber Bewerber*innen kurz nach ihrer Bewerbung kontaktieren, kann dies die Erfahrung sowohl für den Arbeitgeber als auch für die Jobsuchenden verbessern.

Muss ich mein ATS ändern, um Smart Screening nutzen zu können?

Das Smart Screening lässt sich in alle gängigen Bewerbermanagementsysteme integrieren. Auch Arbeitgeber mit individuellen Technologie-Stacks werden bei der Integration unterstützt.

Wie sorgt Indeed für Transparenz und verantwortungsvolle KI bei Recruiting-Produkten wie Smart Screening?

Indeed verpflichtet sich, KI verantwortungsvoll zu entwickeln und einzusetzen, wobei Transparenz und Compliance im Mittelpunkt stehen. Diese Produkte wurden von der Testphase bis zur Einführung in enger Zusammenarbeit mit dem Team für verantwortungsvolle KI von Indeed entwickelt, das weiterhin die Beta-Tests und die zukünftige Entwicklung begleitet. 

Unser System beurteilt Bewerber*innen anhand objektiver, stellenbezogener Kriterien, die Sie festlegen. Dies ermöglicht eine einheitliche Bewertung in den frühen Phasen der Sichtung. Für Recruitingentscheidungen sind weiterhin Menschen verantwortlich. KI wird dabei unterstützend eingesetzt und ersetzt nicht das menschliche Urteil.

Können Recruiter*innen KI-Empfehlungen überprüfen und überstimmen?

Ja. Die Tools von Indeed ersetzen kein menschliches Urteil und auch keine Prüfung. Arbeitgeber können ihre Kriterien steuern und anpassen. Arbeitgeber werden ermutigt, alle Bewerber*innen ganzheitlich zu beurteilen, wobei es ihnen freisteht, die Übersichten und Empfehlungen der KI außer Acht zu lassen.

Fazit

Das Smart Screening unterstützt Sie bei der Bewältigung eines hohen Bewerbungsaufkommens, indem es einen Großteil der Vorauswahl an den Anfang Ihres Prozesses verlagert, während Ihr Team die Kontrolle über Personalentscheidungen behält.

Wenn Sie klare Anforderungen definieren, erhebt der AI Recruiter zusätzliche Informationen von Bewerber*innen und zeigt Ihnen anschließend einen Smart Fit Score™ sowie eine prägnante Zusammenfassung in Ihrem ATS. So sehen Sie auf einen Blick, wer Ihre wichtigsten Kriterien erfüllt und warum. Zusammen mit Ihrem eigenen Urteilsvermögen, den Vorstellungsgesprächen und der Berücksichtigung der Unternehmenswerte kann das Smart Screening die manuelle Prüfung von Lebensläufen reduzieren, die Time-to-hire verkürzen und Recruiter*innen mehr Zeit für die wichtigsten menschlichen Aspekte des Recruiting-Prozesses verschaffen.

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