Konfliktmanagement – Beispiele für den Arbeitsplatz
Wir zeigen Ihnen hier einige Konfliktmanagement-Beispiele für den Arbeitsplatz. Unter Konfliktmanagement verstehen Fachkräfte weitestgehend alle Maßnahmen, die eingeführt und genutzt werden, um Unstimmigkeiten zu lösen und zu vermeiden. Diese Definition ist sowohl für das Privatleben als auch für den professionellen Alltag gültig. In Unternehmen kann Konfliktmanagement sowohl vorbeugend eingesetzt werden, um Konflikte von vornherein zu vermeiden, als auch im akuten Fall einer Meinungsverschiedenheit, um diese zu lösen.
Wie Sie mit Konflikten am Arbeitsplatz umgehen
Konflikte können im Arbeitsalltag zwischen den unterschiedlichsten Personen und aus verschiedenen Gründen entstehen. Um ein positives Arbeitsklima beizubehalten, ist es wichtig, diese rechtzeitig zu lösen. Es kann sich dabei um kleine und größere Probleme handeln. Allgemein können Sie den folgenden Schritten folgen, um Konflikte unterschiedlicher Art zu lösen:
1. Reagieren Sie so schnell wie möglich
Als Vorgesetzte*r sollten Sie ein Gespür für die Stimmung im Unternehmen entwickeln. Wenn Sie bemerken, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie der Sache auf den Grund gehen. Geht es dabei um einen Konflikt, leiten Sie am besten so schnell wie möglich ein Klärungsgespräch ein. Dafür sollten Sie sich zunächst darüber klar sein, worin die Unstimmigkeit besteht und welche Personen involviert sind.
2. Setzen Sie ein Gespräch an
Viele Konflikte entstehen durch Missverständnisse oder eine mangelhafte Kommunikation. Diese können oft einfach durch ein offenes Gespräch geklärt werden. Laden Sie die beteiligten Parteien dazu ein und geben Sie diesen etwas Zeit, sich darauf vorzubereiten. Halten Sie den Rahmen nicht zu formell und geben Sie allen Beteiligten genügend Sprechzeit und die Möglichkeit, ihre Gedanken und Gefühle zu äußern. Halten Sie die Gespräche auf sachlicher Ebene und dulden Sie dabei keine Beleidigungen.
3. Gesprächsleitung
Eine Person sollte klar für die Moderation des Gesprächs verantwortlich sein. In vielen Fällen können Sie selbst als Vorgesetzte*r diese Aufgabe übernehmen. Liegt ein Konflikt mit Ihnen oder der Führungsebene vor, so sollten Sie nicht nur den betroffenen Mitarbeiter bzw. die betroffene Mitarbeiterin einladen, sondern noch eine weitere Person, die als Mediator*in eintritt.
4. Suchen Sie nach einer Lösung
Am Ende sollte im Idealfall eine Lösung für den Konflikt gefunden werden. Holen Sie sich dazu am Ende des Gesprächs die Meinung aller beteiligten Personen ein. Lassen Sie jede Person aussprechen, was sie für die perfekte Lösung hält. Versuchen Sie dann eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten funktioniert.
Beispiele für Konfliktmanagement am Arbeitsplatz
Mitarbeiter*innen und Führungskräfte verbringen viele Stunden am Tag im Unternehmen. Dass beim Zusammentreffen von so vielen verschiedenen Persönlichkeiten nicht immer alles rund läuft, ist ganz normal. Am Arbeitsplatz finden sich unterschiedliche Arten von Konflikten. Hier finden Sie einige Beispiele:
Konflikt zwischen Vorgesetzten und Untergebenen
Die Zusammenarbeit von Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Hierarchieebenen kann hin und wieder zu Konflikten führen. So kann es sein, dass Manager*innen oder Abteilungsleiter*innen Ziele zu hochstecken und einige Mitarbeiter*innen damit überfordert sind. In diesem Fall kann es helfen, Konflikte von vornherein zu vermeiden, indem Sie Richtlinien für die Zusammenarbeit erstellen. In jedem Fall muss klar sein, dass die Arbeit im Team dazu da ist, Aufgaben gemeinsam zu erledigen.
Fühlt sich ein Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin permanent überfordert, so können Sie Abhilfe verschaffen. Beispielsweise haben Sie die Möglichkeit, eine bessere Absprache zwischen den beiden Parteien anzuordnen. Dazu könnte die betroffene Person eine Liste vorbereiten, in der eingetragen wird, wie viel Zeit sie für Aufgaben benötigt. In den regelmäßigen Meetings zwischen Manager*in und Mitarbeiter*in wird diese Liste besprochen und die Anforderungen an die Person dementsprechend angepasst. In jedem Fall sollten Sie unterstreichen, wie wichtig eine gute Kommunikation zwischen beiden Parteien ist. Nur so können Probleme gelöst und Missverständnisse vermieden werden.
Konflikte mit Kund*innen
Besonders in Dienstleistungsunternehmen kann es häufig dazu kommen, dass Kund*innen nicht zufrieden mit dem Service des Unternehmens sind. Spricht ein unzufriedener Kunde bzw. eine unzufriedene Kundin das Personal direkt an und bekundet den Unmut, so sollte es immer einen Manager bzw. eine Managerin geben, der oder die in diesem Fall zuständig ist. So können von vornherein Konflikte vermieden werden.
Die Person aus dem Management sollte für solche Situationen geschult sein. Sie sollte alle Beteiligten beruhigen können und die nötigen Schritte einleiten, um die Kundschaft zufriedenzustellen. Der Manager bzw. die Managerin sollte unter anderem aktiv zuhören und eine Lösung anbieten können, die die Kund*innen zufriedenstellt. Mithilfe von klaren Richtlinien im Unternehmen können Manager*innen problemlos entscheiden, was im jeweiligen Fall angemessen ist (z. B. kostenloser Austausch eines Produkts, Rücknahme, etc.)
Beispielvorlage für das Konfliktmanagement
Hier nennen wir einige Beispiele zu Konflikten, die am Arbeitsplatz entstehen können, sowie Vorgehensweisen, um sie zu lösen.
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