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Was kostet die Einstellung?
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Was kostet die Einstellung?
Was machen Betreuungskräfte?
Eine Betreuungskraft unterstützt pflege- oder hilfsbedürftige Menschen sowohl in Privathaushalten als auch in Pflegeeinrichtungen und sorgt dabei für eine sichere und liebevolle Begleitung im Alltag. Sie übernimmt Grundpflegeaufgaben, hilft bei der Mobilität und fördert durch individuell abgestimmte Freizeit- und Beschäftigungsangebote das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden Ihrer Klient*innen. Ferner agiert sie als verlässliche Bezugsperson, koordiniert mit Angehörigen und Fachkräften und trägt so entscheidend zu einem ganzheitlichen Betreuungs- und Unterstützungskonzept bei.
Warum sollte ich Betreuungskräfte einstellen?
Betreuungskräfte übernehmen eigenverantwortlich wichtige Betreuungs- und Pflegeaufgaben in Ihrer Einrichtung. Durch ihre Arbeit wird Ihr Fachpersonal entlastet, was eine fortwährend hohe Betreuungsqualität gewährleistet. Durch individuelle Freizeitgestaltung und psychosoziale Unterstützung kann eine Betreuungskraft maßgeblich zur Zufriedenheit und zum Wohlbefinden der betreuten Personen beitragen. Handlungsbedarf lässt sich unter anderem daran erkennen, dass Ihr Team dauerhaft Überstunden leistet, die Krankheitsquote überdurchschnittlich hoch ist oder Wartelisten für Betreuungsplätze kontinuierlich wachsen.
Was gute Betreuungskräfte leisten:
- Unterstützende Alltagsbegleitung: Sicherstellung von Hygiene, Mobilität und Grundversorgung Ihrer Klient*innen
- Emotionale Stabilität: Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen und psychosoziale Unterstützung der betreuten Personen und Angehörigen
- Organisationstalent: Planung und Durchführung von individuellen Freizeit- und Beschäftigungsangeboten
Ihren Einstellungsbedarf für Betreuungskräfte definieren
Klären Sie zunächst den Betreuungsbedarf – etwa stundenweise oder ganztägige Begleitung – und legen Sie anschließend Ihr Budget fest, indem Sie das durchschnittliche Gehalt (etwa 2.900 EUR pro Monat) und die entsprechenden Lohnnebenkosten berücksichtigen. Wählen Sie den passenden Jobtitel (z. B. „Betreuungskraft“ anstatt „Pflegehelfer*in“) und überlegen Sie, ob Sie Vollzeit-, Teilzeit- oder freiberufliche Betreuungskräfte einstellen möchten. Vergleichen Sie bei Unsicherheiten ähnliche Berufsbilder, etwa Pflegehelfer*in oder Altenpfleger*in, um Missverständnisse zu vermeiden und Ihre Jobanforderungen präzise zu definieren.
Welche Arten von Betreuungskräften gibt es?
Der Oberbegriff „Betreuungskraft“ kann verschiedene Tätigkeitsfelder und Hierarchiestufen umfassen – von Alltagsbegleiter*innen hin zu Führungspositionen im Betreuungsdienst. Je nach Einrichtung, Klientel und Leistungsumfang kann unter anderem zwischen folgenden Tätigkeiten unterschieden werden:
- Alltagsbetreuer*in (Grundpflege sowie hauswirtschaftliche Unterstützung)
- Demenzbetreuer*in (speziell geschult für kognitive Einschränkungen)
- Mobile Betreuungskraft (Einsatz im häuslichen Umfeld, oft flexibel terminiert)
- Freizeit- und Aktivierungsbetreuer*in (Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten)
- Senior Betreuungskraft (mit mehrjähriger Erfahrung und zusätzlicher Verantwortung)
- Teamleiter*in Betreuungsdienst (Koordination und fachliche Führung von Teams an Betreuungskräften)
Verwenden Sie beim Verfassen Ihrer Stellenbeschreibung für Betreuungskräfte einige oder alle der folgenden Keywords. Dadurch verbessern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Stellenanzeige. Laut Indeed sind dies die häufigsten Suchbegriffe, die zu Klicks auf Stellen für Betreuungskräfte führen:
- Teilzeit
- Betreuungskraft
- Minijob
- Quereinsteiger*in
- Alltagsbegleiter*in
- Minijob 556 Euro
- Demenzbetreuer*in
- Vollzeit
- Betreuung
- Betreuungskraft 43b
Sind Sie an weiteren Informationen zur Einstellung von Betreuungskräften interessiert? Dann melden Sie sich an oder erstellen Sie ein kostenloses Indeed-Konto.
Wo finde ich Betreuungskräfte?
Um die richtigen Betreuungskräfte für Ihr Unternehmen zu finden, probieren Sie am besten verschiedene Strategien für die Personalsuche aus:
- Verbände und Trägerorganisationen: Nehmen Sie Kontakt auf zu Organisationen wie der Diakonie, Caritas oder dem Deutschen Roten Kreuz, die oft eigene Stellenbörsen oder Empfehlungsnetzwerke für Personal betreiben.
- Kooperation mit Fachschulen: Arbeiten Sie mit regionalen Berufsfachschulen für Sozial- und Betreuungsassistenz zusammen und bieten Sie Praktika oder Trainee-Programme an, um Nachwuchskräfte früh an Ihr Unternehmen zu binden.
- Interne Personalentwicklung: Fördern Sie bestehende Mitarbeitende aus hauswirtschaftlichen oder pflegerischen Bereichen durch Schulungen und Weiterbildungen, um sie als Betreuungskräfte zu qualifizieren und dem Personalmangel entgegenzuwirken.
- Vermittlungsagenturen und Personaldienstleister: Verschiedene Anbieter für häusliche Betreuung vermitteln legal entsandte Betreuungskräfte, meist aus Osteuropa, inklusive A1-Bescheinigung und rechtlicher Betreuung gemäß DIN SPEC 33454. Auch im Gesundheitsbereich spezialisierte Zeitarbeitsfirmen oder lokale Pflegedienstleister können Ihnen oft kurzfristig Betreuungskräfte über Leiharbeit bereitstellen.
- Fachmessen und Branchenevents: Besuchen Sie Pflegemessen wie die „Altenpflege“ in Nürnberg oder regionale Pflege- und Betreuungsforen, um direkt mit Arbeits- und Fachkräften ins Gespräch zu kommen.
Online-Stellenangebot: Posten Sie Ihre Stellenanzeige für Betreuungskräfte auf Indeed, um qualifizierte Kandidat*innen für eine Stelle als Betreuungskraft anzusprechen.
Auf diese Kompetenzen sollten Sie bei guten Betreuungskräften achten
Erfolgreiche Kandidat*innen für eine Stelle als Betreuungskraft zeichnen sich für gewöhnlich durch die folgenden Kompetenzen und Eigenschaften aus, die sie sich durch unterschiedliche Berufserfahrungen, Schulungen oder Aus- und Weiterbildungen angeeignet haben:
- Empathische Kommunikationsfähigkeit, um Personen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen zu betreuen
- Souveränes Erledigen von Alltags- und Grundpflegeaufgaben, einschließlich Mobilitäts‑ und Transfersicherheit
- Kompetenz zur Planung und Umsetzung individueller Aktivierungs- und Freizeitangebote
- Sorgfältiges Arbeiten zur Dokumentation und Berichtswesen gemäß Pflegestandards sowie internen Vorgaben
- Kenntnisse über Konfliktmanagement und deeskalative Techniken im Zusammenspiel mit Klient*innen und Angehörigen
Eine Stellenbeschreibung für Betreuungskräfte verfassen
Nachdem Sie jetzt die wichtigsten Kompetenzen, Gehaltserwartungen, Suchbegriffe für die Stellenanzeige und Einstellungsinformationen für Betreuungskräfte kennen, können Sie eine Stellenbeschreibung verfassen.
Zur Stellenbeschreibung für eine Betreuungskraft gehören eine überzeugende Zusammenfassung der Rolle, eine umfassende Liste der Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die benötigten und gewünschten Kompetenzen der Stelle. Außerdem sollten Sie auf Ihre Unternehmenskultur sowie die Leistungen und Vorteile Ihres Unternehmens eingehen, um Kandidat*innen für die offene Stelle zu gewinnen.
Bewerbungsgespräche mit Kandidat*innen für Stellen als Betreuungskraft führen
Geeignete Kandidat*innen für Stellen als Betreuungskräfte sind in der Lage, folgende Fragen überzeugend zu beantworten:
- Umgang mit herausfordernden pflegerischen Situationen: „Beschreiben Sie bitte eine Situation, in der ein Klient oder eine Klientin unter plötzlicher Aggressivität litt. Wie haben Sie reagiert und welche Lösungen haben Sie angewendet, um die Situation zu deeskalieren?“
- Organisation und Priorisierung täglicher Betreuungsaufgaben: „Wie gehen Sie vor, wenn Sie morgens mehr Aufgaben haben (z. B. Grundpflege, Medikamentengabe und Mobilitätsförderung), als Zeit zur Verfügung steht? Bitte erläutern Sie Ihre Priorisierungsschritte.“
- Konzeption und Durchführung individueller Aktivierungs‑ und Freizeitangebote: „Nennen Sie ein Beispiel für ein Freizeitangebot, das Sie selbst entwickelt haben, um einen Klienten mit Demenz zu aktivieren. Wie haben Sie dessen Wirkung bewertet und angepasst?“
- Sorgfältige Dokumentation und Einhaltung von Pflegestandards: „Erklären Sie, wie Sie einen typischen Betreuungsbericht für eine Pflegefachkraft und Angehörige strukturieren. Welche Details sind Ihnen dabei besonders wichtig?“
- Kommunikation und Zusammenarbeit mit Angehörigen sowie interdisziplinären Teams: „Berichten Sie von einer Erfahrung, in der Sie mit einer schwierigen Angehörigen über den Betreuungsverlauf sprechen mussten. Wie haben Sie das Gespräch vorbereitet und geführt?“
Benötigen Sie Hilfe im Hinblick auf Fragen im Bewerbungsgespräch? Werfen Sie einen Blick auf unsere Liste von Beispielfragen an Betreuungskräfte im Bewerbungsgespräch (einschließlich Musterantworten).
* Indeed bietet diese Informationen als Service für Benutzer dieser Website an. Bitte beachten Sie, dass wir keine Beratung für Personalbeschaffung oder juristische Angelegenheiten bieten, wir keine Verantwortung für die Inhalte Ihrer Stellenbeschreibungen übernehmen und keine der hier angebotenen Informationen eine Leistung garantiert.